Fruchtbarkeit: Auf diese Arten kannst du sie positiv beeinflussen

Für Paare, die einen Kinderwunsch hegen, fühlt sich die Diagnose “unfruchtbar” wie ein Todesstoß an. Es gibt aber Hoffnung, denn heutzutage stehen verschiedene Optionen zur Verfügung, um doch noch Kinder bekommen zu können. Wir erklären in diesem Artikel, was du tun kannst, um deine Fruchtbarkeit zu erhöhen.

Unfruchtbarkeit ist nicht gleich Unfruchtbarkeit

Wann jemand als unfruchtbar gilt, ist genau festgelegt. In ihrem Fact Sheet legt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) fest, dass ein Paar, welches nach 12 Monaten regelmäßigem und ungeschützten Sex zur Zeit des Eisprungs nicht schwanger wird, als unfruchtbar gilt.

Tatsächlich liegt in 40 Prozent dieser Fälle die Ursache bei der Frau. In 40 Prozent der Fälle liegt sie beim Mann, und in 20 Prozent der Fälle liegt die Ursache bei beiden Partnern. Dabei wird aus medizinischer Sicht zwischen primärer und sekundärer Sterilität unterschieden.

Primär bedeutet, dass eine Frau - trotz ungeschütztem Sex - noch nie schwanger geworden ist bzw. der Mann noch nie ein Kind gezeugt hat. Von einer sekundären Sterilität spricht man, wenn nach einer Schwangerschaft keine zweite mehr zustande kommt.

Laut dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ist “fast jedes zehnte Paar in Deutschland zwischen 25 und 59 Jahren ungewollt kinderlos”.

Aber was sind die Ursachen bei beiden Geschlechtern?

 

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Die möglichen Einflüsse auf die Fruchtbarkeit der Frau

Die weibliche Sterilität kann verschiedene Ursachen haben. Nur ein Arzt kann im Einzelfall genau festlegen, welche Umstände zum Tragen kommen. Generell aber haben folgende Faktoren einen großen Einfluss auf die Fertilität:

  • Das Alter. Ab Mitte 30 beginnt die Empfängnisfähigkeit auf natürliche Weise zu sinken.
  • Die Sucht nach Nikotin erhöht das Risiko, unfruchtbar zu werden (nicht nur für Frauen). Zudem noch untergräbt es möglicherweise die Erfolge einer Fertilitätsbehandlung.
  • Eine dänische Kohortenstudie aus dem Jahr 2016 zeigte, dass übermäßiger Alkoholkonsum die weibliche Fruchtbarkeit negativ beeinflusst.
  • Die Ernährung. Ein Mangel an Eisen, Zink, Vitamin B12 und Folsäure kann den Grad der Fruchtbarkeit senken. Besonders Frauen, die sich streng vegan ernähren, sollten eine ausreichend Versorgung mit diesen Nährstoffen sicherstellen.
  • Bei einer Funktionsstörung der Eierstöcke, wie sie z. B. beim Polyzystischen Ovarsyndrom (PCOS) vorkommt, kann der Eisprung ausbleiben. Eine Schwangerschaft auf natürlichem Weg wird somit fast unmöglich. Eine schwedische Studie aus dem Jahr 2011 scheint das zu bestätigen.

Neben diesen Faktoren können auch Übergewicht, schlechte Eizellqualität oder die Einnahme von Drogen negativen Einfluss auf die weibliche Fruchtbarkeit haben.

 

Die möglichen Einflüsse auf die Fruchtbarkeit des Mannes

Die Fruchtbarkeit des Mannes dreht sich in erster Linie um die Qualität seiner Spermien. Trifft einer der drei folgenden Umstände zu, ist eine Befruchtung nahezu unmöglich:

  • Niedrige Spermienzahl. Liegt die Anzahl der Spermien einer Ejakulation unter 15 Millionen, kann eine Zeugung sehr wahrscheinlich nicht stattfinden.
  • Geringe Spermienbeweglichkeit. Die Beweglichkeit der Spermien ist ein entscheidender Faktor, um die Eizelle zu befruchten. Schwimmen sie nicht so gut und erreichen die Eizelle nicht, findet keine Befruchtung statt.
  • Abnormale Spermien. Haben die Spermien eine ungewöhnliche Form (Morphologie), die ihnen die Bewegung erschwert, wird auch hier die Befruchtung der Eizelle fast unmöglich.

Aber welche Einflüsse sind für die Spermienqualität verantwortlich?

  • Das Alter. Ab 40 beginnt die männliche Fruchtbarkeit zu sinken.
  • Übermäßiger Alkoholgenuss könnte die männliche Fruchtbarkeit senken. Moderator Alkoholkonsum von nicht mehr als 250 Gramm wöchentlich hat allerdings keinen negativen Einfluss auf die Spermienqualität. Eine Studie mit 8000 Teilnehmern zeigte sogar einen höheren Testosteronspiegel bei Männern, die maßvoll tranken, als bei denen, die kaum Alkohol tranken.
  • Überhitzte Hoden. Oftmals unbemerkt, beeinflusst die Umgebungstemperatur die Hoden. Gründe können enge Kleidung, die Arbeit in heißen Umgebungen, Saunabesuche oder ein Hodenhochstand sein.
  • Anabole Steroide. Die langfristige Einnahme des bei Kraftsportlern und Bodybuildern so beliebten Stoffes kann die Anzahl und Beweglichkeit der Spermien massiv reduzieren.

Dazu noch können ein hormonelles Ungleichgewicht, Bestrahlung oder psychischer Stress einen Einfluss auf die männliche Fruchtbarkeit haben.

Nachdem wir gesehen haben, welche Faktoren die männliche und weibliche Fertilität beeinflussen können, stellt sich die Frage: Was kann man selbst tun, um die eigene Fruchtbarkeit zu erhöhen?

 

Mittel und Wege, um die Fruchtbarkeit zu erhöhen

Relax!

Eine Studie aus dem Jahr 2018 zeigt, dass Stress und Fruchtbarkeit in Verbindung miteinander stehen.

Denn der Versuch, schwanger zu werden, kann ein Paar stark unter Druck setzen. Dadurch steigt natürlich der Stresspegel, was auf der anderen Seite aber bedeutet, dass die Chancen, schwanger zu werden, sinken. Ein Teufelskreis?

Nein. Denn diese Erkenntnis hat etwas Positives, gerade für Paare, deren Unfruchtbarkeit stressbasiert ist. Unter Umständen können schon einfache Entspannungstechniken, das Reduzieren von Stress oder ein entspannter Urlaub dazu beitragen, die Chancen für eine Empfängnis zu erhöhen.

Achte auf Fettsäuren

Gesunde Fette sind für das körperliche Wohlbefinden im Allgemeinen und für die Fruchtbarkeit im Speziellen wichtig.

Anders sieht es bei Transfetten aus: Diese ungesättigten Fettsäuren, die bei der industriellen Härtung von ursprünglich gesundem Pflanzenöl entstehen, werden aufgrund ihrer negativen Auswirkungen auf die Insulinempfindlichkeit mit einem erhöhten Risiko für ovarielle Unfruchtbarkeit in Verbindung gebracht.

Halte also ein Auge auf deine tägliche Fettzufuhr.

Halte ein gesundes Gewicht

Wusstest du, dass dein Gewicht zu den einflussreichsten Faktoren gehört, wenn es um deine Fruchtbarkeit geht? Ein Artikel, veröffentlicht im Magazin frontiers in Endocrinology, zeigt, dass Frauen mit einem BMI über 25 häufig Schwierigkeiten haben, schwanger zu werden.

Das gleiche gilt auch für Frauen mit einem BMI unter 19: Sie sind ähnlich häufig von Unfruchtbarkeit betroffen.

Eine 2018 veröffentlichte Studie im Journal of Endocrinology stellt einen klaren Zusammenhang zwischen Übergewicht, einer gestörten Eizell-Entwicklung, ausbleibendem Eisprung und Menstruationsunregelmäßigkeiten her.

Achte auf deine Nährstoffe

Gerade für Empfängnis und Schwangerschaft spielen Vitamine und Mineralien wie z. B. Zink oder B-Vitamine eine große Rolle. Frauen, bei denen es mit einer Schwangerschft nicht klappt, weisen oft einen Mangel an wichtigen Nährstoffen wie z.B. Selen, den Vitaminen B6, B12 und Vitamin D sowie Folsäure auf.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. beispielsweise empfiehlt die Einnahme von 400 μg Folsäure pro Tag in Form eines Nahrungsergänzungsmittels für Frauen, die schwanger werden möchten.

Weil während der Schwangerschaft ein Mangel an Folsäure unter Umständen zu Fehlbildungen in der Entwicklung des Embryos führen kann, findet sich dieser Nährstoff oft an der Spitze der empfohlenen Ernährungsliste für Schwangere.

Bekämpfe oxidativen Stress

Antioxidantien wie das oben erwähnte Zink können die Fruchtbarkeit sowohl bei Männern als auch bei Frauen verbessern. Das machen sie, indem sie freie Radikale im Körper bekämpfen, die sonst Eizellen oder Spermien schädigen könnten.

Du findest antioxidative Stoffe in Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Nüssen und Getreide, die zum Beispiel vollgepackt mit den Vitaminen C und E, Folsäure, Beta-Carotin und Lutein sind.

Dabei macht es natürlich auch - ungeachtet ob du einen Kinderwunsch hegst oder nicht - immer Sinn, mehr von diesen gesunden Nährstoffen und Lebensmitteln in deine tägliche Ernährung aufzunehmen.

Bleibe in Bewegung

Wir wollen an dieser Stelle nicht die ganze Litanei herunterbeten, wie gesund Bewegung für dich ist, keine Sorge. Wir alle wissen, dass das stimmt. Aber moderate Bewegung hat auch einen großen Einfluss auf deine Fruchtbarkeit, hast du das gewusst?

Das gilt vor allem dann, wenn du übergewichtig bist, wie eine Studie aus dem Jahr 2017 zeigte. Insbesondere Frauen, deren Infertilität auf PCOS (Polyzystisches Ovar-Syndrom) oder Übergewicht zurückzuführen ist, verzeichneten eine erhöhte Fruchtbarkeit mit abnehmendem Körpergewicht.

Natürlich darfst du es auf der anderen Seite nicht übertreiben, damit du dich beim Thema Sport und Bewegung nicht unter Stress setzt. 30 bis 60 Minuten pro Tag sind okay, mehr als 60 Minuten können dagegen einen negativen Effekt auf deine Fruchtbarkeit haben.

 

Sorge für einen gesunden Darm

Zugegeben: Beim Thema Fruchtbarkeit denkt man nicht als erstes an seinen Darm. Aber tatsächlich hat er einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit. Hast du zum Beispiel gewusst, dass die Darmflora deine Hormonproduktion beeinflusst und damit Auswirkungen auf deine Fruchtbarkeit hat?

Kommt es zum Beispiel zu einem Ungleichgewicht im Darm - einer sogenannten Dysbiose - kann die Freisetzung eines Enzyms, das eine Rolle beim Östrogenstoffwechsel spielt, gestört werden. Die möglichen Folgen: Übergewicht, PCOS oder metabolisches Syndrom. Das legen die Ergebnisse einer Studie nahe, die im Journal of Clinical Biochemistry and Nutrition veröffentlicht wurde.

Um deiner Darmgesundheit willen solltest du also besser auf Zucker, Fertigprodukte, Weißmehl oder schlechte Fette verzichten.

Fazit: Unfruchtbarkeit ist nicht das Ende

Wer die Diagnose Unfruchtbarkeit hört, dessen Traum vom eigenen Kind muss nicht ausgeträumt sein. Positive Änderungen der eigenen Lebensweise, in Verbindung mit weniger Stress und einer Verbesserung der Ernährung, können in vielen Fällen schon helfen.

Im Zweifel können Nahrungsergänzungsmittel helfen, kritische Nährstoffmängel auszugleichen und die Fruchtbarkeit zu erhöhen.

 

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[1] https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/infertility

[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4691969/

[3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4691969/

[4] https://www.acog.org/womens-health/faqs/having-a-baby-after-age-35-how-aging-affects-fertility-and-pregnancy

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[15] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29946210/

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[23] https://www.dge.de/ernaehrungspraxis/bevoelkerungsgruppen/schwangere-stillende/handlungsempfehlungen-zur-ernaehrung-in-der-schwangerschaft/

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[28] https://www.nature.com/articles/1602904?utm_medium=affiliate&utm_source=commission_junction&utm_campaign=3_nsn6445_deeplink_PID100090071&utm_content=deeplink

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