Selen: Warum dieses Spurenelement so wichtig für Dich ist

Selen gehört zu den unterschätzten Spurenelementen, von denen man nicht viel hört.

Dennoch spielt es eine wichtige Rolle bei vielen Prozessen in deinem Körper, einschließlich deinem Stoffwechsel und der Schilddrüsenfunktion. In diesem Artikel haben wir einige wissenschaftlich basierte Erkenntnisse und Fakten über dieses Mineral für dich zusammengetragen.

 

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Was ist Selen?

Weil Selen (griech. selene „Mond“) ein sogenanntes essentielles Mineral ist, kann es vom Organismus nicht selbst hergestellt werden. Es muss also über die Nahrung aufgenommen werden.

Entdeckt wurde das Spurenelement 1817 vom schwedischen Chemiker Jöns Jakob Berzelius, der durch seine Arbeit auf dem Gebiet der modernen Chemie gerne auch als ihr Vater bezeichnet wird.

Wichtig ist das Spurenelement nicht nur in seiner Funktion als Antioxidans, das die Zellen des Körpers vor den sogenannten “Freien Radikalen” schützt. Als Bestandteil vieler Enzyme spielt es eine Rolle z. B. bei der Spermienproduktion, bei der Bildung von Schilddrüsenhormonen und für das Immunsystem.

Ein Mangel an Selen kann ernsthafte Folgen haben: Von Einschränkungen bei der eben genannten Produktion der Spermien über Beeinträchtigungen des Immunsystems, bis hin zu Störungen der Muskelfunktion: Weil Selen an so vielen körpereigenen Prozessen beteiligt ist, fällt sein Mangel umso mehr ins Gewicht. Es gibt sogar Studien, die auf eine Kausalität zwischen Selenmangel und Leberkrebs hindeuten.[1]

Die Böden in Deutschland sind leider sehr selenarm: Aus diesem Grund gilt Deutschland als Selenmangelgebiet und viele Menschen sind nicht optimal mit Selen versorgt.

 

Darum ist Selen wichtig für die Gesundheit

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat genau festgelegt, welche gesundheitsbezogenen Aussagen (Health claims) in Bezug auf Selen gemacht werden dürfen.

Demnach trägt Selen

  • zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei
  • zu einer normalen Schilddrüsenfunktion bei
  • zu einer normalen Spermabildung bei
  • dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen
  • zur Erhaltung normaler Nägel bei
  • zur Erhaltung normaler Haare bei

Das Spurenelement zeigte auch in einigen Studien und Forschungen vielversprechende Ergebnisse und Ansätze.

 

Selen schützt vor oxidativem Stress

Die Eigenschaften des Spurenelements als Antioxidans sind schon lange bekannt. Selen hilft, die Bildung Freier Radikale zu verhindern. Das sind Nebenprodukte, die bei Stoffwechselprozessen im Körper anfallen und die nicht nur zu oxidativem Stress führen, sondern im schlimmsten Fall sogar für Zellschädigungen verantwortlich sind.[2]

Untersuchungen zeigen, dass ein Selenmangel oxidativem Stress im Körper erhöhen kann.[3]

Generell können Antioxidantien wie z. B. Selen helfen, oxidativen Stress zu reduzieren.[4]

 

Selen ist wichtig für die Gesundheit der Schilddrüse

Selen wird überwiegend in der Skelettmuskulatur gespeichert. Allerdings enthält das Gewebe der Schilddrüse - im Vergleich zu den anderen Organen - die höchste Konzentration an diesem Spurenelement.[5]

Eine gesunde Schilddrüse reguliert unter anderem den Stoffwechsel und steuert das Wachstum. Deshalb ist es wichtig, dass sie vor oxidativen Schäden geschützt wird. Genau dabei hilft Selen.


In einer Studie wurde ein Mangel an Selen mit Schilddrüsenerkrankungen wie der Hashimoto-Thyreoiditis - einer Schilddrüsenunterfunktion - in Verbindung gebracht. In dieser Studie mit mehr als 6.000 Probanden wurde ein Zusammenhang zwischen niedrigem Selenspiegel und einem erhöhten Risiko, an Autoimmun-Thyreoiditis und Hypothyreose zu erkranken, hergestellt.[6]

Es gibt allerdings auch Studien, die nicht genügend Beweise für die Wirksamkeit von Selen bei Hashimoto-Thyreoiditis sehen.[7]

Deshalb sind weitere Forschungen notwendig.

 

Selen könnte vor Herzkrankheiten schützen

Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems können vielfältige Ursachen haben. Ein niedriger Selenspiegel könnte eine davon sein.

Die Analyse von 25 Beobachtungsstudien zeigte beispielsweise, dass die Erhöhung des Selenspiegels im Körper um 50 Prozent mit einer 24-prozentigen Verringerung des Risikos, an Herzkrankheiten zu erkranken, einherging.[8]

Dazu noch erhöht Selen auch die Werte des Enzyms Glutathionperoxidase, einem starken Antioxidans.[9]

 

Selen könnte das Risiko bestimmter Krebsarten verringern

Selen ist natürlich kein Wundermittel. Allerdings könnte es vielversprechende Ansätze bei der Bekämpfung bestimmter Krebsarten zeigen.

Ein Grund wäre die Eigenschaft des Minerals, durch oxidativen Stress verursachte Schäden zu reduzieren und das Immunsystem zu stärken. Untersuchungen weisen auch darauf hin, dass eine Supplementierung mit Selen die Nebenwirkungen einer Strahlentherapie mildern könnte.[10]

Andere Studien kommen aber zu dem Schluss, dass eine erhöhte Aufnahme von Selen keinen Einfluss auf das Krebsrisiko hat.[11]

Das macht weitere Untersuchungen nötig.

 

Selen ist wichtig für das Immunsystem

Das Immunsystem bekämpft in jeder Sekunde potentielle Bedrohungen, wehrt Schadstoffe ab und macht Viren, Bakterien und Pilzen den Garaus. Es leistet Gewaltiges, um dich gesund zu halten.

Selen unterstützt dabei, denn es spielt auch in der Immunabwehr eine Rolle. Studien zeigten, dass eine verbesserte Immunantwort des Körpers unter anderem mit einem erhöhten Selenspiegel im Blut verbunden ist.[12]

Weitere Untersuchungen legen die Vermutung nahe, dass selenhaltige Nahrungsmittel dazu beitragen könnten, das Immunsystem von an Tuberkulose, Influenza oder Hepatitis C erkrankten Menschen zu stärken.[13]

 

Mögliche Gesundheitsrisiken

Wie so oft im Leben, ist auch im Fall Selen die Grenze zwischen hilfreich und schädlich ein schmaler Grat.

Wie die ÄrzteZeitung berichtete, verursachte eine Überdosierung von Selen bei einer Frau sogar Demenz und Blindheit.[14] Sie beruft sich in dem Artikel auf ein veröffentlichtes Papier aus dem Jahr 2018, das den Fall schildert.[15]

Die Selenose, also die Vergiftung durch eine dauerhaft hohe Selenzufuhr, kommt allerdings recht selten vor.  Sie äußert sich z. B. durch Gelenkschmerzen, neurologische Störungen, Muskelschwäche, Übelkeit oder auch Haarausfall.

Aus diesem Grund solltest du dich immer an die empfohlene Dosierung halten und sie nicht überschreiten.

 

Selen in Nahrungsmitteln

Nachfolgend haben wir eine kleine Liste für dich zusammengestellt, die dir bei der Auswahl selenhaltiger Lebensmittel helfen kann. Sie ist natürlich nicht vollständig, soll dir aber einen ersten Überblick verschaffen:[16]

 

  • Makrele
  • Thunfisch
  • Champignons
  • Nüsse (Vor allem Paranüsse)
  • Schweineleber
  • Kokosnüsse
  • Weiße Bohnen
  • Kohlgemüse
  • Emmentaler
  • Haferflocken

 

Selen - Ein Stoff, viele Funktionen

Selen ist ein essentielles Mineral und Spurenelement, das für das reibungslose Funktionieren deines Körpers unerlässlich ist.

Es spielt eine entscheidende Rolle im Stoffwechsel und der Schilddrüsenfunktion und hilft, deinen Körper vor Schäden durch oxidativen Stress zu schützen.

Darüber hinaus könnte Selen helfen, das Immunsystem zu stärken, das Risiko bestimmter Krebsarten zu reduzieren und sogar das Risiko von Herzerkrankungen zu verringern.

Da tierische Lebensmittel zu den wichtigsten Lieferanten von Selen zählen, können strenge Vegetarier und Veganer durchschnittlich eher zu einem Selen Mangel neigen. Für sie kann eine Supplementation mit einem hochwertigen Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein.

 

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[1] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20380634/

[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3614697/

[3] https://opus.bibliothek.uni-wuerzburg.de/frontdoor/index/index/year/2018/docId/16363

[4] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19033020/

[5] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5307254/

[6] https://academic.oup.com/jcem/article/100/11/4037/2836081

[7] https://www.cochrane.org/de/CD010223/ENDOC_nahrungserganzung-mit-selen-bei-hashimoto-schilddrusenentzundung

[8] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17023702/

[9] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28965605/

[10] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4073179/

[11] https://www.krebsinformationsdienst.de/fachkreise/nachrichten/2018/fk10-selen-krebspraevention.php

[12] https://academic.oup.com/jn/article/133/5/1457S/4558526

[13] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4288282/

[14] https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Hirnschaden-durch-zu-viel-Selen-232410.html

[15] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29971355/

[16] https://www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/faqs/selen/