Können Cholesterinwerte mit Mikronährstoffen verbessert werden?

Cholesterinsenker (Statine) gehören zu den am häufigsten verschriebenen Medikamenten. Ein erhöhter Cholesterinspiegel gilt als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Krankheiten.

Das Thema Cholesterin ist jedoch komplex. Das Gesamtcholesterin ist nicht sehr aussagekräftig, wenn es darum geht, das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten und Herzinfarkt vorherzusagen. Man unterscheidet daher auch HDL-Cholesterin und LDL-Cholesterin. Umgangssprachlich werden diese oft als „gutes“ und „schlechtes Cholesterin“ bezeichnet. Tatsächlich scheint ein hoher HDL-Spiegel (50 mg/dl) vor Herz-Kreislauf-Krankheiten zu schützen. LDL-Cholesterin als „schlechtes Cholesterin“ zu bezeichnen, ist jedoch auch zu stark vereinfacht. Innerhalb des LDL-Cholesterins gibt es verschiedene Fraktionen und nicht alle sind problematisch. Gefährlich kann LDL-Cholesterin werden, wenn es oxidiert. Dies ist ein Grund, warum oxidativer Stress das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten erhöht. Denn oxidiertes Cholesterin lagert sich leichter in den Gefäßwänden ab. Insbesondere, wenn diese bereits beschädigt sind (z. B. durch Bluthochdruck).

Apolipoprotein B (Apo B) ist Bestandteil von LDL und ist ein besserer Marker als das Gesamtcholesterin oder LDL-Cholesterin, wenn es um das Herz-Kreislauf-Risiko geht.[1] Leider wird Apo B standardmäßig bei Arzt in der Regel nicht gemessen.

HDL-Cholesterin und Triglyceride sind weitere wichtige Marker. Triglyceride sind auch als Blutfettwerte bekannt. Sie sollten möglichst unter 150 mg/dl liegen. Auch das Verhältnis der beiden ist von Bedeutung.[2] Das TG/HDL-Verhältnis sollte kleiner als 3 sein. Ein Wert höher als 3 deutet auf Insulinresistenz hin, was eine der Hauptursachen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist und eng mit solchen assoziiert ist.

Schlechte Cholesterinwerte können genetische Ursachen haben. Meist sind sie jedoch auf ungesunde Ernährung und ungünstige Lebensgewohnheiten zurückzuführen. Eine Ernährungsumstellung ist daher ein sehr wirkungsvoller Ansatz zur Verbesserung der Cholesterinwerte. Aber auch Mikronährstoffe können hier unterstützend wirken.

Vitamin D

Ein Vitamin D-Mangel ist mit schlechten Cholesterinwerten assoziiert. Bei niedrigem Vitamin D-Spiegel scheint die Einnahme von Vitamin D Cholesterin senken zu können.[3]

OPC

Oligomere Anthocyanidine (OPC) werden aus Traubenkernen gewonnen. Sie haben eine antioxidative Wirkung und können so vermutlich der Oxidation von LDL-Cholesterin entgegenwirken.

Studien deuten zudem an, dass OPC das Gesamtcholesterin und LDL-Cholesterin senken könnte.[4]

B-Vitamine

Eine schlechte Versorgung mit B-Vitaminen, insbesondere Vitamin B6, Folsäure (Vitamin B9) und Vitamin B12, führt zu einem erhöhten Homocysteinspiegel. Homocystein ist ein giftiges Stoffwechselprodukt und der Körper benötigt B-Vitamine, um es abzubauen. Erhöhte Homocysteinwerte begünstigen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sind mit schlechten Blutfettwerten (Triglyceriden) assoziiert.[5] B-Vitamine sind zudem für den Cholesterinstoffwechsel wichtig.[6]

Antioxidantien

Cholesterin wird erst dann gefährlich, wenn es oxidiert. Deswegen sollten Menschen mit schlechten Cholesterinwerten besonders auf eine gute Versorgung mit Antioxidantien achten. Wichtige Antioxidantien des Körpers sind Vitamin C, Vitamin E, Zink und Selen. Dabei handelt es sich um essentielle Nährstoffe, die nicht zu kurz kommen dürfen. Auch Coenzym Q10 ist ein wirkungsvolles Antioxidans.[7] Dies kann der Körper zwar auch selbst herstellen, aber die Produktion lässt im Alter stark nach. Zudem hemmen Cholesterinsenker (sogenannte Statine) die Körpereigene Herstellung von Coenzym Q10.

Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend und können Entzündungswerte im Blut senken. Außerdem wirken sie blutverdünnend.

Die Omega-3-Fettsäuren scheinen nicht das Gesamtcholesterin zu senken. Einige Studien deuten sogar an, dass sie Cholesterin erhöhen können. Sie wirken sich allerdings positiv auf das Cholesterinprofil und auf die Blutfettwerte aus und darauf kommt es an. Omega-3-Fettsäuren scheinen Triglyceride senken und HDL-Cholesterin erhöhen zu können.[8] Sie gelten also nicht umsonst als herzgesund.

Fazit: Mikronährstoffe begünstigen ein ausgeglichenes Cholesterinprofil

Mikronährstoffe senken nicht unbedingt den Cholesterinspiegel, aber es ist ohnehin fragwürdig, inwiefern dies erstrebenswert ist. Ein günstiges Profil an Blutfettwerten und HDL-Cholesterin scheint in Bezug auf das Herz-Kreislauf-Risiko wichtiger zu sein. Erhöhte LDL-Cholesterinwerte können problematisch sein, insbesondere, wenn es oxidiert. Eine gute Versorgung mit Antioxidantien, Omega-3-Fettsäuren, B-Vitaminen und Vitamin D ist entscheidend. Alleine schon, weil es sich um essentielle Nährstoffe handelt, die überlebenswichtig sind.

 

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[1] https://jamanetwork.com/journals/jamacardiology/article-abstract/2753612

[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6516523/

[3] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33143204/

[4] https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/ptr.6518

[5] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19276985/

[6] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34002661/

[7] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32318636/

[8] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32175534/