OPC: Was kann das Antioxidans?

OPC ist dafür verantwortlich, dass Rotwein als so herzgesund gilt. Es kommt vor allem in den Kernen und Schalen roter Trauben vor.

Doch warum ist OPC so gesund?

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Zuerst ein paar Begriffe…

Als erstes sollten wir vielleicht ein paar Begriffe klären, über die du in diesem Artikel immer wieder stolpern wirst.

Oligomere Proanthocyanidine (OPC) sind große Moleküle, die aus mehreren chemisch gleichen oder ähnlichen Bausteinen bestehen (von altgr. oligoi „wenige“ und méros „Teil“ ). Im Fall von OPC sind das Proanthocyanidine. OPC kommt als Inhaltsstoff in zahlreichen Pflanzen vor, die als Genuss-, Nahrungs- und Arzneimittel eine Rolle spielen.

Proanthocyanidine gehören zu einer Gruppe der Flavonoide, Tannine genannt, und damit zu den übergeordneten Polyphenolen. Sie sind Gerbstoffe, die Pflanzen vor Pilzbefall und Parasiten schützen und sich beim Menschen positiv auf die Wundheilung auswirken können.

Resveratrol, ein sekundärer Pflanzenstoff, gehört auch zur Gruppe der Polyphenole und findet sich in größeren Mengen zum Beispiel in Erdnüssen, in der Schale roter Trauben und im japanischen Staudenknöterich. 2016 wurde das synthetisch hergestellte Trans-Resveratrol als Lebensmittelzutat zugelassen[1].

Flavonoide erfüllen in Pflanzen eine Vielzahl unterschiedlicher Funktionen, wie z.B. UV-Schutz oder das Anlocken von Bestäubern. Für den Menschen und seine Ernährung relevant sind die in Obst- und Gemüsesorten enthaltenen Flavonoide, die zu den am häufigsten vorkommenden Polyphenolen zählen. Ihnen werden besonders antioxidative Eigenschaften zu geschrieben.

Ein Antioxidans ist eine chemische Verbindung, die die Oxidation anderer Substanzen entweder ganz verhindert oder zumindest verlangsamt. Antioxidantien gelten als ein Mittel, um freie Radikale im Körper zu bekämpfen.

Der Anfang - Von der Erdnuss zum Heilmittel

1947 entdeckte der französische Mikrobiologe und Mediziner Jaques Masquelier während einer Studie zur Verfütterbarkeit von Erdnusshäutchen die oligomeren Proanthocyanidine. Ursprünglich wollte er wissen, ob sich die im Überfluss zur Verfügung stehenden -bis dahin ungenutzten- Häutchen von Erdnüssen als Futtermittel eignen würden.

Als er aber in Tierversuchen feststellte, dass diese Erdnusshäutchen bei der Heilung von Venenkrankheiten halfen, konnte er den seiner Meinung nach dafür verantwortlichen Stoff isolieren: OPC.

Erdnuss, OPC

So wird OPC hergestellt

Obwohl es in vielen Nahrungsmitteln wie z.B. Äpfeln, Zimt, Kokosnüssen, Brombeeren oder Rotwein vorkommt[2], wird OPC als Nahrungsergänzungsmittel überwiegend aus Traubenkernen hergestellt. Denn als Abfallprodukt bei der Herstellung von Wein und Traubenkernöl sind diese Kerne ein einfacher, zur Verfügung stehender Rohstoff.

Die Trauben werden zu Traubenmost gepresst. Aus den Pressrückständen, Trester genannt, werden die Kerne aussortiert und schonend getrocknet. Um Traubenkernöl zu gewinnen, werden sie anschließend kalt gepresst. Oder alternativ zu einem feinem Mehl gemahlen. Das an Polyphenolen und Proanthocyanidine reiche[3] Traubenkernmehl dient als Basis vieler Präparate und wird entweder abgefüllt oder in Kapselform gepresst.

Wie wirkt OPC?

Die gesundheitsförderliche Wirkung von OPC ist darauf zurückzuführen, dass es antioxidativ und entzündungshemmend wirkt.

Antioxidant

Die Hauptwirkung der OPC oder ihrer Metaboliten liegt in ihrer antioxidativen Wirkung. Das bisher stärkste beschriebene OPC-Antioxidans ist 18,4-mal so stark wie Vitamin C und 50-mal so stark wie Vitamin E. OPC enthält möglicherweise dazu noch Katalysatoren, die die positiven Wirkungen von Vitamin A, C und E verstärken können [4]. Dazu kommt noch die hohe Bioverfügbarkeit[5] .

Menschliche Zellstudien[6] und Studien an Tieren[7] haben ebenfalls gezeigt, dass OPC eine hohe antioxidative Wirkung besitzt. Es schützt die Zellen sehr wirksam vor oxidativem Stress.

Entzündungshemmend

Dass Traubenkernextrakt entzündungshemmend wirkt, wurde zum Beispiel in einer Studie an Mäusen aus China gezeigt[8]. Nicht nur entzündliche Darmerkrankungen wurden durch OPC gelindert, es verbesserte auch die Darmflora und behinderte die Bildung entzündungsfördernder Zytokine[9].

 

Oxidativer Stress und Entzündungsreaktionen hängen eng zusammen: Durch oxidativen Stress entstehen, Schäden im Körper, die das Immunsystem versucht, zu beseitigen. Das führt wiederum zu Entzündungsreaktionen.

Übermäßiger oxidativer Stress und Entzündungen sind mit vielen Krankheiten assoziiert:[10]

  • Typ 2 Diabetes
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Neurodegenerative Erkrankungen
  • Autoimmunerkrankungen
  • Entzündliche Erkrankungen

OPC, Darmerkrankungen

OPC – In diesen Fällen könnte es helfen

Da Antioxidantien wie OPC oxidativen Stress und somit auch Entzündungen mindern, geht man davon aus, dass sie auch das Risiko für diese Erkrankungen mindern können. Dies ist wissenschaftlich noch nicht eindeutig erwiesen, aber es gibt zahlreiche Studien, die darauf hinweisen, dass OPC bei vielen chronischen Erkrankungen hilfreich sein kann.

Blutgefäße

OPC hat eine positive Wirkung auf die Blutgefäße: Es kann nicht nur den Blutdruck senken[11] [12], es fördert sogar die Bildung von Elastin- und Kollagenfasern, die unter anderem beim Aufbau von Blutgefäßen wichtig sind.

Blutverdünner

Die blutverdünnenden Eigenschaften von OPC (Thrombozytenaggregationshemmung) konnten in einer Studie[13] nachgewiesen werden. Dieser Ansatz ist vor allem bei der Behandlung von Thrombosen interessant.

Cholesterinspiegel und Insulinresistenz

Traubenkern-Extrakt zeigte in Studien auch eine günstige Wirkung auf den Cholesterinspiegel[14] und die Insulinresistenz[15], allerdings ist die Forschungslage in diesen Bereichen noch recht dünn.

Vermindert die Oxidation von LDL

LDL Cholesterin wird oftmals als das „böse“ Cholesterin bezeichnet. Doch das ist stark vereinfacht und nicht ganz korrekt. Problematisch wird LDL Cholesterin erst, wenn es aufgrund von zu hohem oxidativen Stress oxidiert.[16] Einige Studien weisen darauf hin, dass Traubenkern-Extrakt die Oxidation von LDL verringern könnte.[17] Dadurch könnte theoretisch das Risiko für Atherosklerose und Herzinfarkt gesenkt werden. Allerdings ist die Studienlage hier nicht ganz eindeutig.

Verbessert die Gehirngesundheit

In Tierstudien konnte Traubenkern-Extrakt das Lernvermögen und die Gedächtnisleistung verbessern.[18] Auch konnte OPC Amyloide Plaques, die bei der Entstehung von Alzheimer eine wichtige Rolle spielen, verringern.[19]

Es gibt auch Studien am Menschen, in denen OPC einen ähnlichen Effekt auf die Hirnleistung hatte.[20] Allerdings sind hier weitere Studien notwendig, um die Wirksamkeit von OPC zu bestätigen.

OPC, Gehirnfunktionalität

Könnte helfen, Krebs vorzubeugen

Die Entstehung von Krebs ist komplex. Es gilt jedoch als gesichert, dass oxidativer Stress die Entstehung von Schäden in der DNA fördert, was wiederum Krebs begünstigt.[21]

Tierstudien haben gezeigt, dass OPC tatsächlich bei Krebs helfen kann.[22] Dies muss aber noch in Studien am Menschen bestätigt werden.

Welche Nebenwirkungen hat OPC?

Grundsätzlich kann man sagen, dass OPC-Nahrungsergänzungsmittel sicher sind.[23] Natürlich sollten Risikogruppen, darunter auch Allergiker, Schwangere oder Frauen, die stillen, erst ihren Arzt konsultieren, bevor sie zusätzliche Präparate einnehmen.

Durch die blutverdünnenden Eigenschaften sollten auch Menschen vorsichtig sein, die kurz vor einer Operation stehen oder anderweitig Probleme mit ihrer Blutgerinnung haben bzw. blutverdünnende Medikamente einnehmen.

Kapseln, Pulver oder als Flüssigkeit – So nimmt man OPC ein

Es gibt noch keine wissenschaftliche Dosierungsempfehlungen, die Dosierung schwankt von Anbieter zu Anbieter. Im Allgemeinen aber wird der Richtwert für eine Tagesdosis mit 150 bis 300 mg angegeben.

Kapseln lassen sich mit etwas Flüssigkeit einnehmen und können so ohne Probleme in den Alltag integriert werden. Sie sind natürlich auch praktischer, wenn du unterwegs bist und nicht auf deine Nahrungsergänzungsmittel verzichten möchtest.

In Pulverform lässt sich OPC mit Flüssigkeit anmischen und zum Beispiel in Form eines Smoothies trinken. Ein weitere Vorteil des Pulvers: Es lässt sich exakter dosieren. Allerdings empfehlen Experten, Traubenkernextrakt-Präparate nicht mit Milchprodukten einzunehmen.

Es gibt Traubenkernextrakt auch in flüssiger Form, das du einfach vor oder nach dem Essen einnehmen kannst.

Liposomales OPC von Viktilabs

Das Liposomale OPC von Viktilabs ist von Liposomen (einer Schutzhülle) umgeben, die verhindert, dass es im Magen vorzeitig abgebaut wird. So erreicht es unverdaut den Darm, wo es aufgenommen wird. Es handelt sich um natürliches OPC, das aus Traubenkern gewonnen wird. Es ist frei von künstlichen Konservierungs- und anderen Zusatzstoffen.

Fazit: OPC ist ein starkes Antioxidans

Oxidativer Stress kann im Körper viel Schaden anrichten. Viele Tierstudien und auch einige Humanstudien weisen darauf hin, dass OPC dank seiner antioxidativen Wirkung vor oxidativen Schäden schützen kann.

OPC kommt in einigen Lebensmitteln vor, aber für eine gut Wirksamkeit muss wahrscheinlich in höher Dosis in Form eines Nahrungsergänzungsmittels eingenommen werden.

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[1] https://www.bfr.bund.de/cm/343/durchfuehrungsbeschluss-der-kommission-trans-resveratrol.pdf

[2] https://academic.oup.com/ajcn/article/79/5/727/4690182

[3] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/14977436/

[4] https://europepmc.org/article/pmc/4615409

[5] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10962138/

[6] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23747595/

[7] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26462792/

[8] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23963706/

[9] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11749811/

[10] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5927356/

[11] http://www.unifarm-medicom.rs/pdf/MN-BP%20GSE%20in%20PreHyp%20Journal%20of%20Pharmacy%20and%20Nutrition%202012.pdf

[12] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19608210/

[13] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2516322/

[14] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11508317/

[15] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3972396/

[16] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4258672/

[17] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12475295/

[18] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24171080/

[19] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18815129/

[20] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29163162/

[21] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21216256/

[22] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25880972/

[23] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11955665/