Was können Mikronährstoffe bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen bewirken?

Was können Mikronährstoffe bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen bewirken?

Blasenentzündung mit Hausmitteln und Nährstoffen vorbeugen Du liest Was können Mikronährstoffe bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen bewirken? 4 Minuten Weiter Alzheimer: Diese Rolle spielen Nährstoffe bei der Behandlung

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen sind durch wiederkehrende Entzündungen im Darm gekennzeichnet. Typische Symptome sind Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfälle. Oft kommt es auch zu Verstopfungen und einem blutigen Stuhl.

Als Folge kommt es zu Verdauungsstörungen und häufig zu Nährstoffmängeln. Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen haben auch ein erhöhtes Risiko für Darmkrebs.

Die Ursachen von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen sind nicht gut verstanden. Die Darmbarriere ist gestört, wodurch Bakterien aus dem Darm über die Darmschleimhaut eindringen können. Dadurch kommt es zu Entzündungsreaktionen.

Colitis ulcerosa und Morbus Crohn gehören zu den häufigsten chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen.

Bei Colitis ulcerosa betreffen die Entzündungen den Enddarm. Bei Morbus Crohn ist meist der Teil zwischen Dünndarm und Dickdarm betroffen. Manchmal ist auch der restliche Magen-Darm-Trakt entzündet.

Bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen kommen entzündungshemmende Medikamente zum Einsatz, um die Entzündungen einzudämmen.

In den akuten Phasen, die man als Schübe bezeichnet, kommt Kortison zum Einsatz, um das Immunsystem zu unterdrücken.

Mikronährstoffe können die Behandlung unterstützen und helfen, Entzündungen im Zaum zu halten. Außerdem haben Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen einen erhöhten Nährstoffbedarf. Denn die Nährstoffe werden im Darm durch die Entzündungen nicht so gut aufgenommen, wodurch es leicht zu Mängeln kommen kann. Betroffene sollten daher auf eine ausreichende Versorgung mit essentiellen Nährstoffen achten.

Vitamin D

Vitamin D hemmt Entzündungsbotenstoffe und wirkt so Entzündungen entgegen.

Vitamin D-Mangel ist leider sehr weit verbreitet und Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen sind besonders häufig betroffen.[1] Sie sollten daher besonders auf eine gute Vitamin D-Versorgung achten.

Probiotika

Bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen ist häufig die Darmflora gestört. Forscher vermuten, dass eine Dysbiose im Darm entzündliche Darmerkrankungen verursachen oder zumindest begünstigen kann.

Nützliche Bakterien können krankmachende, entzündungsfördernde Bakterien verdrängen. Außerdem können sie die Darmbarriere stärken und das Immunsystem regulieren.

Die Einnahme von Probiotika kann daher die Therapie von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen unterstützen.[2]

Curcumin

Curcumin wird aus Kurkuma gewonnen und ist für seine antioxidative und entzündungshemmende Wirkung bekannt.

Erste Studien deuten an, dass Curcumin auch bei Morbus Crohn Entzündungen verringern könnte.[3]

B-Vitamine

B-Vitamine haben wichtige Funktionen im Energiestoffwechsel und werden für die Zellteilung benötigt. Somit können Sie Reparaturvorgänge im Darm unterstützen.

Außerdem werden B-Vitamine für den Abbau des Stoffwechselprodukts Homocystein benötigt. Menschen mit Morbus Crohn haben häufig erhöhte Homocysteinwerte.[4]

Antioxidantien

Der Körper hat viele Abwehrmechanismen gegen Entzündungen und oxidativen Stress. Allerdings braucht er dafür antioxidative Nährstoffe. Dazu gehören in erster Linie Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E, Zink und Selen. Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen sind oft nicht gut mit diesen Nährstoffen versorgt.[5][6]

Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend. Bei entzündlichen Erkrankungen ist daher eine gute Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren besonders wichtig. Studien weisen darauf hin, dass Omega-3-Fettsäuren auch bei entzündlichen Darmerkrankungen hilfreich sein können.[7]

Glutamin

Die Zellen der Dünndarmschleimhaut benötigen viel Glutamin. Ein Mangel an Glutamin macht die Darmschleimhaut durchlässig für Krankheitserreger, wodurch Entzündungen verstärkt werden können.

Die Einnahme von Glutamin kann daher die Darmbarriere stärken. In einer Studie mit Morbus Crohn Patienten konnte Glutamin die Durchlässigkeit des Darms verringern.[8] Kollagen ist eine gute Quelle für Glutamin.

Fazit: Nährstoffe können Entzündungen im Darm entgegenwirken

Es gibt viele Nährstoffe, die eine entzündungshemmende Wirkung haben. Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen sollten besonders gut auf eine gute Versorgung mit diesen Nährstoffen achten.

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[1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4427008/

[2] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28294322/

[3] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23076948/

[4] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23591663/

[5] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12591053/

[6] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27916926/

[7] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26752948/

[8] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22038507/

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