Kollagen: Die Substanz, die deinen Körper zusammenhält

Wursthüllen werden daraus hergestellt und Verbände für schwere Verbrennungen. Jahrtausendelang wurde es zur Herstellung von Leim verwendet und Gitarrensaiten werden auch noch daraus gemacht. Was das für ein Wunderstoff ist? Kollagen! In diesem Artikel zeigen wir dir, wie wichtig diese Substanz auch für deinen Körper ist und welche Funktionen sie erfüllt.

 

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Kollagen: Was ist das eigentlich?

Kollagen ist ein festes, nicht lösliches, faseriges Protein und einer der Hauptbausteine von Knochen, Haut, Muskeln, Bändern und Sehnen. Es findet sich aber auch in vielen anderen Körperteilen, einschließlich Blutgefäßen, Hornhaut und Zähnen.

Kollagen bildet ein Gerüst aus sogenannten Fibrillen, das z. B. für die Festigkeit und Elastizität deiner Haut sorgt, ist aber auch unverzichtbar beispielsweise für die Blutgerinnung. Kurz: Es ist die Substanz, die deinen Körper zusammenhält.

Dabei gibt es insgesamt mindestens 16 verschiedene Typen von Kollagen, von denen aber 80 bis 90 Prozent zu den Typen I, II, III, und IV gehören. Diese verschiedenen Typen haben einen unterschiedlichen Aufbau und unterschiedliche Funktionen. Zum Beispiel lassen sich Kollagenfibrillen vom Typ I besonders gut dehnen und sind zugleich extrem reißfest.

Nachfolgend ein kurzer Überblick über die vier Kollagen-Haupttypen für dich:

  • Typ I. Dieser Typ macht 90 % des Kollagens in deinem Körper aus und besteht aus dicht gepackten Fasern. Er sorgt für die Struktur von Haut, Knochen, Sehnen, Bindegewebe und Zähnen.
  • Typ II. Dieses Kollagen besteht aus lockerer gepackten Fasern und findet sich im elastischen Knorpel, der deine Gelenke polstert.
  • Typ III. Dieser Typ unterstützt die Struktur von Muskeln, Organen und Arterien.
  • Typ IV. Diese Kategorie hilft bei der Filtration und ist in den Schichten deiner Haut zu finden.

Leider produziert unser Körper mit zunehmendem Alter weniger und qualitativ schlechteres Kollagen, wie eine Studie - veröffentlicht im American Journal of Pathology - zeigte.

Noch dazu nimmt bei Frauen die Kollagensynthese gerade nach der Menopause dramatisch ab. Eines der sichtbaren Anzeichen dafür ist die Haut, die weniger fest und geschmeidig wird. Auch die Knorpelmasse wird mit dem Alter schwächer.

Wie anschaulich auf der Seite Fibroblasts: Cell Culture and Transfection Protocol beschrieben wird, bildet Kollagen in der mittleren Hautschicht, der Dermis, ein faseriges Netzwerk von Zellen (Fibroblasten), auf dem immer mehr neu Zellen wachsen können.

Neben dem Ersetzen und Wiederherstellen abgestorbener Hautzellen dienen einige Kollagene auch als Schutzhülle für empfindliche Organe im Körper, wie z. B. den Nieren.

Wenn du jetzt wissen möchtest, in welchen Lebensmitteln Kollagen enthalten ist und wie du einem Verlust des Proteins entgegen wirkst, dann lies weiter...

Kollagenhaltige Lebensmittel

Kollagen ist ein Bestandteil tierischen Gewebes. Das ist der Grund, warum Fleisch eine gute Quelle für dieses Protein ist. Muskelfleisch enthält hauptsächlich Kollagen Typ IV, Haut enthält Kollagen Typ I und Typ III. Auch Knochenbrühe ist sehr reich an Kollagen.

Um die Synthese von Kollagen aus den verschiedenen Lebensmitteln zu unterstützen, eignen sich die folgenden Nährstoffe am besten:

  • Vitamin C. Große Mengen sind z. B. in Zitrusfrüchten, Paprika, Brokkoli und Erdbeeren enthalten.
  • Kupfer. Dieses Element spielt eine große Rolle bei der Kollagensynthese. Große Mengen sind in rotem Fleisch, Sesamsamen, Kakaopulver, Schalentieren, Cashewnüssen und Linsen enthalten.
  • Vitamin A. Kommt in tierischen Lebensmitteln und in pflanzlichen Lebensmitteln als Beta-Carotin vor.
  • Aminosäuren. Dein Körper braucht hochwertiges Eiweiß, das die Aminosäuren enthält, die zur Herstellung neuer Proteine benötigt werden. Fleisch, Geflügel, Meeresfrüchte, Milchprodukte, Hülsenfrüchte und Tofu sind allesamt hervorragende Quellen dafür.

Wie oben schon erwähnt, lässt die Kollagenproduktion mit dem Alter nach. Dazu gibt es noch weitere Faktoren, die den Abbau von Kollagen begünstigen:

  • Hoher Zuckerkonsum. Eine zuckerreiche Ernährung erhöht die sogenannte Glykierungsrate, einen Prozess, bei dem sich Blutzucker an Proteine anlagert. Laut einer Studie aus dem Jahr 2001 wird der Glykierung eine Beteiligung an unterschiedlichen Alterserkrankungen zugeschrieben.
  • Viele im Tabakrauch enthaltene Chemikalien schädigen sowohl Kollagen als auch das Elastin in der Haut. Nikotin verengt außerdem die Blutgefäße in den äußeren Hautschichten und reduziert dadurch die Zufuhr von Nährstoffen und Sauerstoff, wie auch das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg feststellt.
  • UVA-Strahlen. Die ultravioletten Strahlen des Sonnenlichts führen zu einem schnelleren Abbau von Kollagen, weil die Kollagenfasern geschädigt werden, wie ein Artikel auf der Seite der Skin Cancer Foundation
  • Genetische Veränderungen. Sie können die extrazelluläre Matrix beeinflussen - den Gewebeanteil zwischen den Zellen, in dem das Kollagen gespeichert ist - und zu Mutationen oder Dysfunktionen beim produzierten Kollagen führen, wie eine Studie, veröffentlicht im Journal Cold Spring Harbor Perspectives in Biology, zeigt.

Der Verzicht auf Tabak und übermäßige Sonneneinstrahlung sowie eine gesunde Ernährung und Bewegung können dazu beitragen, die sichtbare Alterung zu reduzieren und das Kollagen zu schützen. Das kann helfen, Haut, Knochen, Muskeln und Gelenke länger gesund zu erhalten. Dabei können hydrolysierte Kollagenpräparate möglicherweise unterstützen.

Kollagen-Hydrolysat: Eine kurze Erklärung

Die Nachfrage nach Kollagenpräparaten ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Damit es dem Körper leichter fällt, Kollagen aufzunehmen, sind viele der angebotenen Mittel und Ergänzungen hydrolysiert. Das bedeutet, dass das Kollagen aufgespalten wurde

Hydrolysiertes Kollagen enthält dazu sogenannte Kollagen-Peptide, die als essentielle Nährstoffe den Aufbau und die Regeneration von Knorpelgewebe ermöglichen sollen. Das tun sie dadurch, indem sie die Knorpelzellen des Körpers anregen, vermehrt Knorpelgewebe zu bilden. EIn Grund mit, warum sie unter anderem zur Therapie und Prävention von Knorpelverschleiß eingesetzt.

Rechtlich gesehen ist Kollagen-Hydrolysat ein Lebensmittel, das oft in Nahrungsergänzungsmitteln zu finden ist. Falls du mit dem Gedanken spielst, ein Supplement auf Kollagenbasis zu dir zu nehmen, dann nimm am besten eines, das aus Weidehaltung stammt und ohne synthetische Bindemittel und künstliche Konservierungsstoffe auskommt.

Jetzt hast du einiges über Kollagen gelesen. Es ist also an der Zeit zu sehen, welchen medizinischen Nutzen Kollagen für den Körper haben könnte.

Kollagen und Medizin - das sagt die Forschung

Mögliche Vorteile für die Hautgesundheit

Eine Studie, veröffentlicht im Fachmagazin Skin Pharmacology and Physiology, zeigte folgendes: Frauen, denen über 8 Wochen ein Supplement mit 2,5 bis 5 Gramm Kollagen gegeben wurde, zeigten weniger Hauttrockenheit und eine Zunahme der Hautelastizität als die Frauen der Kontrollgruppe.

Eine andere Studie aus dem Jahr 2015 fand heraus, dass Frauen, die über 12 Wochen ein mit Kollagen versetztes Getränk zu sich nahmen, im Vergleich zur Kontrollgruppe erhöhte Hautfeuchtigkeit und eine signifikante Verringerung der Faltentiefe aufwiesen.

Kollagen könnte die Herzgesundheit unterstützen

Kollagen verleiht den Arterien, also den Blutgefäßen, die das Blut vom Herzen in den Rest des Körpers transportieren, Struktur und Halt. Das bedeutet auf der anderen Seite, dass diese Blutgefäße ohne Kollagen schnell brüchig und schwach werden können.

Es besteht die Gefahr einer Arteriosklerose, die zu Verengungen der Arterien und dadurch langfristig zu Schlaganfällen und Herzinfarkten führen kann.

Kollagen könnte Gelenkschmerzen lindern

Typ-II-Kollagen hilft, die Funktion und den Zustand der Knorpel zu erhalten und so Schmerzen vorzubeugen.

Zu diesem Schluss kam auch eine Studie, die im Journal Current Medical Research and Opinion veröffentlicht wurde. 73 Sportler erhielten über 24 Wochen täglich 10 Gramm Kollagen. Die Forscher beobachteten einen signifikanten Rückgang von Gelenkschmerzen im Ruhezustand und beim Gehen.

Mögliche Verhinderung von Knochenschwund

Unsere Knochen bestehen zum großen Teil aus Kollagen, das zum Erhalt ihrer Stärke und Struktur beiträgt.

Durch die Verminderung des Kollagen-Anteils im Körper - bedingt durch das Altern und externe Einflüsse - verringert sich auch die Knochenmasse. Das wiederum birgt die Gefahr von Erkrankungen wie Osteoporose, die die Knochendichte weiter verringern und das Risiko für Knochenbrüche erhöhen, wie eine im Fachmagazin Osteoporosis International veröffentlichte Studie zeigt.

Es gibt aber auch Licht am Horizont: Zum Beispiel zeigt eine klinische Studie aus dem Jahr 2000, dass der durch Osteoporose verursachte Knochenabbau möglicherweise durch kollagenhaltige Nahrungsergänzungsmittel gehemmt werden könnte.

Kollagen und Muskelmasse

Sarkopenie ist eine Krankheit, die sich u. a. durch den Verlust der Muskelmasse im Alter auszeichnet. Hier könnten kollagenhaltige Supplemente laut einer im British Journal of Nutrition veröffentlichten Studie entgegenwirken.

Fazit: Kollagen ist mit der wichtigste Grundbaustein des Körpers

Kollagen ist ein Protein, das als Hauptbestandteil vieler wichtiger Komponenten des Körpers, wie Knochen, Muskeln, Blutgefäße oder Haut gilt.

Allerdings sorgen der normale Alterungsprozess und externe Faktoren wie das Rauchen oder falsche Ernährung für einen Rückgang des Kollagen Spiegels im Körper. Das kann zu verschiedenen Symptomen und Erkrankungen, wie z. B. vorschnell gealterter Haut oder sogar Arteriosklerose, führen.

In der Regel nimmt man genug Kollagen bzw. die Stoffe, die zur Kollagenproduktion im Körper benötigt werden, über eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu sich. Ist allerdings eine Supplementierung angezeigt, sollte man auf hochwertige Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen, deren Qualität geprüft wurde und die frei von Schadstoffen sind.

 

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[1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK21582/

[2] http://web.mit.edu/mbuehler/www/research/Collagen/summary_PNAS_Aug15.pdf

[3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1606623/

[4] https://journals.biologists.com/jcs/article/123/24/4195/31378/The-extracellular-matrix-at-a-glance

[5] http://www.fibroblast.org/

[6]  https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29144022/

[7] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/6110524/

[8] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11237208/

[9] https://www.mayoclinic.org/healthy-lifestyle/quit-smoking/expert-answers/smoking/faq-20058153

[10] https://www.skincancer.org/blog/photoaging-what-you-need-to-know/

[11] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3003457/

[12] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23949208/

[13] https://www.jmnn.org/article.asp?issn=2278-1870;year=2015;volume=4;issue=1;spage=47;epage=53;aulast=Borumand

[14] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmedhealth/PMH0062943/

[15] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18416885/

[16] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22486722/

[17] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4594048/

[18] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16341622/

[19] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16341622/

[20] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11071580/