Menstruationsschmerzen mit Mikronährstoffen lindern?

Menstruationsschmerzen entstehen, wenn sich die Muskeln der Gebärmutter zusammenziehen, um die Gebärmutterschleimhaut abzustoßen. Dabei kann es zu schmerzenden Bauchkrämpfen und auch Rückenschmerzen kommen.

Bestimmte Botenstoffe, sogenannte Prostaglandine, sorgen dafür, dass sich die Gebärmuttermuskulatur zusammenzieht. Eine hohe Ausschüttung von Prostaglandinen kann schmerzende Krämpfe verstärken.

Auch der Lebensstil scheint bei der Entstehung von Menstruationsbeschwerden eine Rolle zu spielen: Zu den Risikofaktoren gehören eine ungesunde Ernährung mit viel Zucker, wenig Obst, Gemüse und Fisch. Auch Koffein, Rauchen und wenig körperliche Bewegung stehen in Zusammenhang mit starken Menstruationsschmerzen.

Menstruationsschmerzen können allerdings auch organische Ursachen haben. Beispiele sind Endometriose, eine Erkrankung, bei der Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutter zu finden ist. Oder auch Wucherungen in der Gebärmutter, sogenannte Myome.

Zur Linderung von Menstruationsschmerzen kommen meist Schmerzmittel aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) zum Einsatz.

Viele Frauen nehmen auch die Anti-Baby-Pille, um Menstruationsbeschwerden zu lindern. Die Pille hemmt die Ausschüttung von Prostaglandinen, die für die schmerzhaften Krämpfe verantwortlich sind.

Auch Mikronährstoffe können helfen, Menstruationsschmerzen zu lindern.

Vitamin B1

Vitamin B1 hat in hoher Dosierung eine schmerzlindernde Wirkung. Vitamin B1 ist für die Weiterleitung von Nervensignalen wichtig.

In einer Studie ließen nach der Einnahme von hochdosiertem Vitamin B1 die Menstruationsschmerzen im Vergleich zu einem Placebo deutlich nach.[1]

Magnesium

Magnesium ist für die Entspannung von Muskeln wichtig und wirkt krampflösend.

In einer Studie konnte die Einnahme von Magnesium Menstruationsschmerzen lindern. Die Frauen nahmen bereits sieben Tage vor der Periode bis zum dritten Tag der Menstruation Magnesium ein.[2]

Omega-3-Fettsäuren

Schmerzen sind oft auf Entzündungen zurückzuführen. Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend und können so Schmerzen entgegenwirken, auch Menstruationsschmerzen.

In einer Studie konnten Omega-3-Fettsäuren in Kombination mit Vitamin E im Vergleich zu einem Placebo Menstruationsschmerzen signifikant lindern.[3]

Ingwer

Ingwer wirkt schmerzlindern, indem es entzündungsfördernde Botenstoffe senkt. Die Wurzel kommt auch traditionell seit langer Zeit zur Behandlung von Übelkeit zum Einsatz.

In Studien kann die Einnahme von Ingwerpulver menstruationsbedingte Schmerzen und Übelkeit lindern. Die schmerzlindernde Wirkung scheint mit Schmerzmitteln wie Paracetamol und Ibuprofen vergleichbar zu sein.[4]

Zink

Zink ist für seine entzündungshemmende Wirkung bekannt. Darüber hinaus kann Zink auch die Bildung von krampffördernden Botenstoffen hemmen, den sogenannten Prostaglandinen. Auf diese Weise kann Zink auch die Durchblutung der Gebärmuttermuskulatur fördern und vermutlich Schmerzen lindern.

In Fallstudien konnte die Einnahme von Zink Menstruationsschmerzen lindern.[5]

Vitamin D

Vitamin D wirkt entzündungshemmend und kann zudem die Bildung von Schmerzbotenstoffen hemmen. Diese Eigenschaften kann man sich bei Menstruationsbeschwerden zunutze machen.

Ein Vitamin D-Mangel ist in Deutschland weit verbreitet. Laut einer Studie des Robert-Koch-Instituts sind über 50% der Bevölkerung nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt.[6] Frauen mit Menstruationsbeschwerden scheinen besonders häufig von Vitamin D-Mangel betroffen zu sein.

In einer Studie konnte die Einnahme von Vitamin D Menstruationsschmerzen lindern.[7] In jedem Fall ist es wichtig, einen Vitamin D-Mangel auszugleichen.

Fazit: Mikronährstoffe können Menstruationsschmerzen entgegenwirken

Mikronährstoffe können entkrampfende, entzündungshemmende und durchblutungsfördernde Wirkungen haben und können auf diese Weise Menstruationsschmerzen entgegenwirken. In erster Linie sollten Frauen mit Menstruationsschmerzen für eine gute Versorgung mit diesen Nährstoffen sorgen. Denn sie sind essenziell und sollten nicht fehlen. Manche Nährstoffe, wie Vitamin B1, haben jedoch nur in hoher Dosierung eine schmerzlindernde Wirkung.

 

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[1] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25363099/

[2] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2349410/

[3] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8623866/

[4] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4871956/

[5] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17289285/

[6] https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Vitamin_D/Vitamin_D_FAQ-Liste.html

[7] https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1028455917303030?via%3Dihub