Mikronährstoffe bei Gastritis (Magenschleimhautentzündung)

Bei einer Gastritis ist die Magenschleimhaut entzündet. Sie äußert sich durch Magenschmerzen, Völlegefühl und Übelkeit.

Bei einer Gastritis unterscheidet man drei Typen: Typ A, B und C.[1]

Bei Typ A handelt es sich im eine Autoimmunerkrankung. Dabei greifen Immunzellen die Magenschleimhaut an. Typ A ist die seltenste Gastritisform und tritt bei ca. 5% der Betroffenen auf.

Typ B ist eine bakteriell verursachte Gastritis. Auslöser ist meist der Magenkeim Helicobacter Pylori. Bei 80 – 90 % der Gastritisfälle handelt es sich um Typ B.

Typ C wird durch chemische Substanzen verursacht. Magenschleimhaut-schädigende Medikamente wie Aspirin, Cortison und übermäßiger Alkoholkonsum können Typ C verursachen. Typ C macht ca. 10% der Gastritisfälle aus.

Bei der Behandlung von Gastritis kommen oft säurereduzierende Medikamente zum Einsatz. Denn eine entzündete Magenschleimhaut kann sich vor Säure nicht schützen und wird durch Säure weiter geschädigt. Protonenpumpenhemmer verringern die Produktion von Magensäure und Antazida neutralisieren Magensäure.

Mikronährstoffe können die Behandlung von Gastritis unterstützen.

Vitamin B12

Die Magenschleimhaut produziert den sogenannten intrinsischen Faktor (IF), der für die Aufnahme von Vitamin B12 wichtig ist. Da bei Gastritis die Magenschleimhaut geschädigt ist, produziert sie kaum noch intrinsischen Faktor. Dadurch ist die Aufnahme von Vitamin B12 gestört und langfristig besteht ein großes Risiko für Vitamin B12-Mangel.

Vitamin B12-Mangel äußert sich durch neurologische Störungen und psychische Probleme. Auch Energiemangel, ausgeprägte Müdigkeit, Gedächtnisstörungen und Abgeschlagenheit gehören zu den Symptomen.

Das Risiko für Vitamin B12-Mangel ist bei chronischer Gastritis Typ A besonders groß. Denn hier greifen Immunzellen die Belegzellen der Magenschleimhaut an, die den intrinsischen Faktor produzieren.[2]

Da Vitamin B12 (zusammen mit Vitamin B6 und Folsäure) für den Abbau von Homocystein benötigt wird, kommt es bei einer schlechten Versorgung mit Vitamin B12 auch zu einem erhöhten Homocysteinspiegel.

Bei Gastritis sollte man also auf eine gute Versorgung mit Vitamin B12 und anderen B-Vitaminen achten.

Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend und wirken chronischen Entzündungen entgegen. Daher können sie wahrscheinlich auch durch Gastritis verursachte Entzündungen lindern.[3]

Omega-3-Fettsäuren können auch das Wachstum von Helicobacter Pylori hemmen.

Vitamin C

Vitamin C ist ein wichtiges Antioxidans des Körpers, das freie Radikale abfängt und oxidativem Stress entgegenwirkt. Oxidativer Stress fördert auch Entzündungen.

Menschen mit Gastritis weisen einen niedrigeren Vitamin C-Spiegel auf als gesunde Menschen. Die Vitamin C-Versorgung korreliert außerdem mit der Schwere von Gastritis: Je schlechter die Vitamin C-Versorgung, desto stärker ausgeprägt ist sie.[4]

Gastritis geht außerdem mit oxidativem Stress einher. Deswegen sollte man bei Gastritis darauf achten, genügend Vitamin C zu sich zu nehmen.

Grapefruitkernextrakt

Grapefruitkernextrakt ist reich an sekundären Pflanzenstoffen wie Flavonoiden und Polyphenolen. Diese wirken antioxidativ und können die Magenschleimhaut vor oxidativem Stress schützen.[5]

Probiotika

Der Magen ist normalerweise sehr sauer, wodurch dort die meisten Bakterien nicht überleben können. Gastritis wirkt sich auf die Zusammensetzung der Bakterien im Magen aus. Auch die Darmflora wird dadurch indirekt verändert. Eine ungünstige Darmflora fördert Entzündungen und kann somit die Folgen einer Gastritis verstärken.[6]

Probiotische Bakterien helfen, eine gesunde Darmflora aufzubauen und fördern die Magen-Darm-Gesundheit.

Fazit: Vitamin B12 und antioxidative Nährstoffe sollten bei einer Gastritis nicht fehlen

Bei einer Gastritis besteht ein hohes Risiko für Vitamin B12-Mangel, der verhindert werden sollte. Antioxidative und entzündungshemmende Nährstoffe können helfen, die Magenschleimhaut zu schützen.

 

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[1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK544250/

[2] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18609169/

[3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4538587/

[4] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3874117/

[5] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16425415/

[6] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6151681/