MSM – Welche Rolle Schwefel im Körper spielt

Von einigen als Wundermittel gefeiert, von anderen als zu ungenügend erforscht kritisiert - MSM steht zurzeit im Fokus der Ernährungswissenschaft. Helfen soll es bei allen möglichen Beschwerden, angefangen von Allergien bis hin zu brüchigen Nägeln. Aber stimmt das tatsächlich?

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Weiterlesen lohnt sich!

Wir haben uns diese Schwefelverbindung näher angesehen und erklären dir fundiert, wobei MSM helfen und dich unterstützen kann und was es nicht zu leisten vermag.

Was ist Methylsulfonylmethan (MSM)?

MSM ist eine organische Schwefelverbindung und kommt in allen Lebewesen vor. Das der Verbindung zugrunde liegende Element - Schwefel - spielt in vielen körpereigenen Prozessen eine Rolle.

Moment, wirst du jetzt vielleicht sagen, ist Schwefel nicht giftig?

Um das zu beantworten, räumen wir zuerst mit einem Irrtum auf – Wir reden bei MSM nicht von dem gelben, stinkenden chemischen Element, das du noch aus dem Schulunterricht kennst. Wir reden von Schwefelverbindungen. Und die kommen in der Natur als Coenzyme und essenzielle Aminosäuren in Pflanzen, Tieren sowie dem Menschen vor.

Als wichtiger Bestandteil des Bindegewebes ist Schwefel mitverantwortlich für gesunde Sehnen, Knorpel, Muskeln und auch Knochen. Er ist auch Bestandteil körpereigener Stoffe, wie zum Beispiel Hormonen, Aminosäuren und Enzymen. Unser Körper enthält im Schnitt vierzig Mal mehr Schwefel als zum Beispiel Eisen.

Mittlerweile ist Schwefel in Form von MSM auch als Nahrungsergänzungsmittel etabliert, obwohl man ihn natürlicherweise in Nüssen, Eiern und verschiedenen Gemüsesorten findet.

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Welche gesundheitlichen Vorteile bietet MSM?

Es scheint, dass Methylsulfonylmethan bei der Bekämpfung verschiedener Krankheiten eine Rolle spielen könnte. Welche das sind, haben wir im Folgenden für dich zusammengetragen.

Mögliche Unterstützung gegen Krebs

Die Forschung steht noch am Anfang, was den Einsatz von MSM bei Krebserkrankungen angeht. Allerdings zeichnen sich erste Ergebnisse ab.

Beispielsweise legen Studien die Vermutung nahe, dass MSM das Wachstum verschiedener Krebsarten verlangsamen oder gar hemmen könnte. Bei einer Untersuchung, die zum Thema Brustkrebs durchgeführt wurde, schien Methylsulfonylmethan die DNA der Krebszellen zu schädigen.

Auch gibt es Hinweise, dass es die Metastasierung von Krebszellen hemmen könnte.

Eine andere Tierstudie gibt Hoffnung im Kampf gegen Leberkrebs. Erkrankte Mäuse, denen MSM injiziert wurde, zeigten geringere Leberschäden und kleiner Tumore als die einer Kontrollgruppe.

Es ist jedoch noch viel weitere Forschung nötig, um diese Ergebnisse beim Menschen bestätigen zu können.

MSM könnte das Immunsystem stärken

Unser Immunsystem schützt uns vor Krankheiten und Eindringlingen wie z. B. Viren und Bakterien, die dem Organismus schaden wollen.

MSM kann den oxidativen Stress, den dein Körper erfährt, mildern. Dazu noch scheint es in der Lage zu sein, Entzündungen im Körper zu verringern. Das geschieht durch das Senken der Konzentration bestimmter Entzündungsmarker in deinem Körper.

Es ist auch an der Bildung von Antioxidantien beteiligt, allen voran Glutathion. Diese chemische Verbindung ist einer der wichtigsten Vertreter der Antioxidantien und damit maßgeblich für ein funktionierendes Immunsystem sowie für deine allgemeine Gesundheit.

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Mögliche Hilfe bei Gelenkschmerzen

Suchst du nach MSM im Internet, wirst du sehr oft auch auf seine angebliche Wirksamkeit bei Muskel- und Gelenkschmerzen stoßen.

Was ist da dran?

Durch seine mögliche entzündungshemmende Wirkung könnte MSM tatsächlich der Bildung entzündungsfördernder Botenstoffe entgegenwirken. Das legten Tierstudien nahe.

Dazu lässt eine andere Untersuchung mit 100 Probanden über 50 Jahren vermuten, dass die Gabe von MSM über den Zeitraum von zwölf Wochen zur Linderung von Schmerzen und der Senkung von Schwellungen bzw. Steifheit in den Gelenken führen könnte.

Es scheint also, als ob MSM in diesem Bereich tatsächlich unterstützen könnte. Allerdings sind nach wie vor weitere Studien nötig, um die gemachten Erkenntnisse zu festigen.

MSM und Arthritis

Die entzündliche Erkrankung der Gelenke, die Steifheit und Schmerzen mit sich bringt, wird Arthritis genannt. In Deutschland sind rund ein Prozent der Erwachsenen von rheumatoider Arthritis betroffen, Frauen dabei dreimal öfter als Männer.

Auch hier kommen die entzündungshemmenden Eigenschaften von MSM ins Spiel.

Tierstudien am Institut für Rechtsmedizin der Universität Freiburg im Breisgau konnten “die Plausibilität der Anwendung von MSM bei altersbedingter Arthrose oder experimentell erzeugter Arthrose oder Arthritis” bestätigen.

Andere Forschungen zeigten auch, dass die Gabe von MSM zusammen mit Glucosamin und Chondroitin bei der Behandlung von Arthritis positivere Wirkungen zeigte als die Gabe von Glucosamin und Chondroitin alleine.

Die Wirkung bei allergischen Symptomen

Vielleicht kennst du es auch: Tränende Augen, heftiges Niesen, Juckreiz und eine ständig laufende Nase. Allergien haben dich im Griff! Ursachen können unter anderem Pollen, Schimmelpilze, Tierhaare oder Staub sein.

Egal, was der Auslöser sein mag, der Körper reagiert ähnlich: Er setzt nach dem Kontakt mit diesen sogenannten Allergenen unter anderem Entzündungsstoffe frei. MSM scheint die Produktion dieser Entzündungsstoffe zu hemmen.

Tatsächlich schien die Gabe von 2600 mg MSM über den Zeitraum von 30 Tagen die Allergiesymptome einer Testgruppe, die alle an allergischer Rhinitis litten, zu verbessern.

Dies muss jedoch in weiteren Studien bestätigt werden.

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MSM verbessert möglicherweise die Hautgesundheit

Fast jeder kennt den Geruch nach verbrannten Haaren. Aber weißt du, was da so riecht? Das ist das schwefelhaltige Cystein, das in hohen Mengen im Haar vorkommt.

Diese Aminosäure wiederum ist Bestandteil von Keratin, ein Faserprotein, das den Baustoff deiner Haut, Haare und Nägel bildet. MSM könnte diese Proteine stärken und so helfen, hautschädigende Entzündungen zu vermeiden und die Anzeichen des Alterungsprozesses – zum Beispiel Falten – reduzieren.

Welche Nebenwirkungen hat MSM?

Bislang sind keine Nebenwirkungen von Methylsulfonylmethan bekannt. Allerdings wurde vereinzelt von Müdigkeit, Durchfall oder Kopfschmerzen in den ersten Tagen der Einnahme berichtet. Weshalb es dazu kommt, ist noch nicht bekannt. Ein Grund könnte aber sein, dass sich der Körper an die erhöhte Schwefelaufnahme erst gewöhnen muss. Eine Verringerung der Dosis sollte hier Abhilfe schaffen.

In jedem Fall solltest du dich an die Dosierungsanweisung des Herstellers halten und ein hochwertiges Produkt wählen, das frei von Zusatzstoffen ist und dessen Qualität geprüft wurde. Halte auch auf alle Fälle Rücksprache mit deinem Hausarzt, bevor du MSM regelmäßig einnimmst.

Fazit: MSM zeigt eine positive Tendenz

Methylsulfonylmethan ist eine Schwefelverbindung, die für die Funktion vieler körpereigener Prozesse lebenswichtig ist.

Studien fanden Hinweise, dass MSM das Immunsystem stärken kann, entzündungshemmende Eigenschaften besitzt und möglicherweise bei bestimmten Gelenkerkrankungen und Allergien zur Linderung beitragen könnte.

MSM ersetzt zwar keine gesunde Lebensweise, kann aber eine abwechslungsreiche Ernährung gut ergänzen.

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[1] https://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=MSM

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