Magnesiumräuber: Medikamente, Genussmittel & mehr

Magnesium ist ein essentieller Mineralstoff, der eine sehr zentrale Stellung im Stoffwechsel einnimmt. Es ist an über 300 Enzymreaktionen beteiligt und ist deshalb auch als Mastermineral bekannt. Magnesium ist vor allem für die Nerven- und Muskelfunktion und für den Erhalt der Knochen wichtig.

Leider kommt Magnesium in der Ernährung oft zu kurz. Frauen nehmen im Schnitt täglich nur 200 mg zu sich, Männer 250 mg.[1] Der Tagesbedarf liegt je nach Alter und Geschlecht bei 300 – 400 mg.[2]

Zusätzlich gibt es viele Magnesiumräuber, die den Bedarf an Magnesium weiter erhöhen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass ein Magnesiummangel weit verbreitet ist. Typische Symptome eines Magnesiummangels sind Muskelkrämpfe, -verspannungen und -zuckungen, Schlafprobleme und hohe Stressempfindlichkeit.

Wir stellen dir hier die 5 größten Magnesiumräuber vor.

 

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1)     Medikamente

Medikamente können dem Körper auf verschiedene Art und Weise Magnesium rauben.

Manche Medikamente beeinflussen den pH-Wert im Verdauungstrakt. Beispielsweise erhöhen Protonenpumpenhemmer, die auch als Säureblocker bekannt sind, den pH-Wert im Magen an. Er wird also weniger sauer. Protonenpumpenhemmer kommen zur Behandlung von Sodbrennen zum Einsatz.

Durch den erhöhten pH-Wert wird jedoch leider die Löslichkeit von Magnesiumverbindungen herabgesetzt, wodurch diese nicht so gut aufgenommen werden.

Andere Medikamente wirken auf Magnesiumtransporter, sie für die Aufnahme von Magnesium in die Zellen wichtig sind. Dazu gehören z. B. Diuretika, die auch als Entwässerungsmittel bekannt sind. Thiazide, die den Wirkstoff Hydrochlorothiazid enthalten, werden oft bei Bluthochdruck eigesetzt. Sie fördern die Ausscheidung von Magnesium über die Niere.[3]

Medikamente stellen vor allem dann eine Gefahr für den Magnesiumhaushalt dar, wenn sie langfristig, d. h. für viele Monate oder sogar Jahre zum Einsatz kommen.

2)     Hormonpräparate

Auch Hormonpräparate, allen voran die Antibabypille, sind Magnesiumräuber. Die Hormone fördern die Magnesiumausscheidung. Hier ist die Gefahr eines Magnesiummangels besonders groß, da viele Frauen die Pille für viele Jahre einnehmen.[4]

3)     Genussmittel

Genussmittel, wie Kaffee, Tee und Alkohol sind leider auch große Magnesiumräuber. Kaffee wirkt entwässernd und fördert dadurch nicht nur die Ausscheidung von Magnesium, sondern auch weiterer Mineralien wie Phosphor, Kalium und Natrium.[5]

4)     Sport

Sport ist natürlich sehr gesund. Aber Sport stellt auch eine körperliche Belastung dar, die den Magnesiumbedarf erhöht. Außerdem wird durch das Schwitzen beim Sport größere Mengen Magnesium und andere Mineralien über die Haut ausgeschieden.[6]

In unserem Artikel über Mikronährstoffe beim Sport erfährst du, auf welche Nährstoffe du besonders achten solltest, wenn du viel Sport machst.

5)     Stress

Bei Stress erbringt der Körper Höchstleistungen. Außerdem werden Stresshormone ausgeschüttet. Magnesium erhöht zwar die Stressresilienz, aber Stress wird auch viel Magnesium verbraucht.[7] Darüber hinaus fördert Stress das Schwitzen, wodurch auch mehr Magnesium ausgeschieden wird. Stress erhöht also auf verschiedene Art und Weise den Magnesiumbedarf.

In einem anderen Artikel erfährst du, wie du dich in stressigen Zeiten mit Nervennahrung stärken kannst.

Fazit: Magnesiumräuber sind überall

In der heutigen Zeit lauern Magnesiumräuber überall. Man kann sie nicht immer vermeiden und das ist auch nicht unbedingt notwendig. Es ist aber wichtig zu wissen, dass es sie gibt. Denn ein Magnesiummangel lässt sich leicht vermeiden. Bei Verdacht auf einen Mangel sollte man den Magnesiumstatus überprüfen. Ein hochwertiges Magnesiumpräparat hilft, einem Mangel vorzubeugen oder zu beheben.

 

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[1] https://www.kup.at/kup/pdf/1046.pdf

[2] https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/magnesium/

[3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6539869/

[4] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23852908/

[5] https://www.iiste.org/Journals/index.php/FSQM/article/view/15023

[6] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17172008/

[7] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK507250/