Mitochondriopathien: Welche Rolle spielen Nährstoffe bei der Behandlung?

Mitochondriopathien: Welche Rolle spielen Nährstoffe bei der Behandlung?

Mitochondrien sind die Kraftwerke der Zelle: Sie dienen der Energieproduktion. Bei Störungen in den Mitochondrien kommt es zu Störungen im Energiestoffwechsel. Die Folgen sind Energiemangel, Müdigkeit und Muskelschwäche. Im schlimmsten Fall kann es sogar zu Nervenstörungen und Organschäden kommen.

Bei Störungen in den Mitochondrien (Mitochondriopathien) unterscheidet man primäre von sekundären Störungen.

Primäre Mitochondriopathien entstehen durch vererbte Gendefekte. Sie verursachen bereits in der frühen Kindheit Probleme.

Sekundäre Mitochondriopathien entstehen im Laufe des Lebens, z. B. durch den Kontakt mit schädlichen Stoffen oder Erkrankungen.

Häufige Auslöser für Mitochondriopathien sind:

  • Sauerstoffmangel, z. B. durch Durchblutungsstörungen
  • Schwermetall- und Chemikalienbelastung
  • Nährstoffmängel
  • Störungen im Zuckerstoffwechsel (Insulinresistenz)
  • Chronische Entzündungen und Infektionen
  • Chronischer Stress

 

Mitochondriopathien sind an vielen Alterserkrankungen und Stoffwechselstörungen beteiligt. Dazu gehören z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Neuropathie, chronische Erschöpfung, Diabetes mellitus, Fettleber, Nierenschwäche, altersbedingte Makuladegeneration (AMD), Schwerhörigkeit und Verlust des Geruchssinns.

Die Behandlungsmöglichkeiten von Mitochondriopathien sind sehr begrenzt. Es gibt bisher keine offiziell zugelassenen Medikamente.

Mikronährstoffe können jedoch die Funktion der Mitochondrien unterstützen.

L-Carnitin

L-Carnitin spielt eine wichtige Rolle bei der Energiegewinnung aus Fett. Denn es wird für den Transport von Fettsäuren in die Mitochondrien benötigt. L-Carnitin fördert auch die Gesundheit der Mitochondrien, indem es deren Entgiftung fördert.

Ein L-Carnitin-Mangel kann zum chronischen Erschöpfungssyndrom führen. Umgekehrt scheint sich die Einnahme von L-Carnitin bei Erschöpfungssyndrom positiv auswirken zu können.[1]

Coenzym Q10

Auch Coenzym Q10 ist bei der Energiegewinnung in den Mitochondrien unverzichtbar. Es ist Teil der Atmungskette, bei der unter Verbrauch von Sauerstoff Energie produziert wird. Gleichzeitig ist Coenzym Q10 ein Antioxidans, das die Mitochondrien vor freien Radikalen schützt.

Bei Mitochondriopathien scheint Coenzym Q10 die Muskelstärke verbessern und Muskelermüdung reduzieren zu können.[2]

Magnesium

Magnesium hat sehr viele wichtige Funktionen im Energiehaushalt. Der Mineralstoff ist an über 300 Enzymreaktionen beteiligt. Zu wenig Magnesium kann daher zu Energiemangel führen.

Es gibt einen engen Zusammenhang zwischen Mitochondriopathien und Magnesiummangel. Menschen mit Erschöpfungssyndrom haben oft einen zu niedrigen Magnesiumspiegel.[3]

Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend. Sie werden in den Membranen der Mitochondrien eingebaut und schützen die Mitochondrien vermutlich vor Entzündungen, die durch oxidativen Stress entstehen.[4]

B-Vitamine

Bei B-Vitaminen handelt es sich um eine Gruppe von Vitaminen, die viele wichtige Funktionen im Energiestoffwechsel haben.[5]

  • Vitamin B1 ist wichtig für Energiegewinnung aus Kohlenhydraten
  • Vitamin B2 trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei und schützt vor oxidativem Stress
  • Niacin (Vitamin B3) ist für den Abbau von Kohlenhydraten und Fetten wichtig
  • Folsäure (Vitamin B9) ist bei Mitochondriopathien oft zu niedrig
  • Vitamin B12 hat wichtige Funktionen bei der Energiegewinnung aus Kohlenhydraten und Fetten

Antioxidantien

Bei der Energiegewinnung in den Mitochondrien entstehen freie Radikale und es kann zu oxidativem Stress kommen, wenn sie überhandnehmen. Denn bei Energiegewinnung verbraucht die Zelle Sauerstoff – ein sehr reaktives Molekül. Bei Mitochondriopathien kommt es vermehrt zu oxidativem Stress. Außerdem schädigen freien Radikal die Mitochondrien und fördern so Mitochondriopathien.

Um dem entgegenzuwirken, ist eine gute Versorgung mit Antioxidantien wichtig. Dazu gehören zum Beispiel Vitamin C, Vitamin E und Selen.[6]

Auch sekundäre Pflanzenstoffe können antioxidativ wirken. Curcumin, OPC und Astaxanthin sind sehr reich an Antioxidantien.[7]

Fazit: Mitochondrien benötigen viele Nährstoffe, um optimal zu funktionieren

An der Energieproduktion in den Mitochondrien sind viele Nährstoffe beteiligt. Antioxidative Nährstoffe können außerdem helfen, freie Radikale in den Mitochondrien abzufangen. Kommen diese Nährstoffe zu kurz, kann es leicht zu Störungen in der Mitochondrienfunktion kommen.

 

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[1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25714882

[2] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20886510/

[3] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/1672392/

[4] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3961091/

[5] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35933667/

[6] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8986468/

[7] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21769543/

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