Kalium: Wirkung, Symptome eines Mangels und Tagesbedarf

Kalium ist ein essentieller Nährstoff, der den Blutdruck und pH-Wert im Körper reguliert. Ein Kaliummangel (Hypokaliämie) entsteht meist nicht durch eine kaliumarme Ernährung, sondern durch eine erhöhte Ausscheidung über die Nieren. Dennoch nehmen viele Menschen nicht die empfohlene Menge an Kalium über die Nahrung zu sich.

Hier erfährst du, wie es zu einem Mangel an Kalium kommt, wodurch er sich äußert und wie du ihn behebst.

Warum ist Kalium wichtig?

Kalium ist ein lebensnotweniges Elektrolyt, das wir über die Nahrung zu uns nehmen müssen. Der Großteil des Kaliums im Körper befindet sich in den Zellen, vor allem in den Muskelzellen.

Kalium ist zusammen mit Natrium an der Weiterleitung von Nervenimpulsen beteiligt. Außerdem ist Kalium für die Regulation des Blutdrucks essentiell. Es fungiert als Gegenspieler von Natrium, welches Bestandteil von Kochsalz ist. Ein Konsum von zu viel Salz steht im Verdacht, Bluthochdruck zu verursachen. Eine erhöhte Aufnahme von Kalium kann dem wiederum entgegenwirken.

Außerdem ist Kalium für den Säure-Basen-Haushalt wichtig, da es den pH-Wert reguliert.[1]

Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit bestätigt in ihrer Health Claims Verordnung folgende Wirkung von Kalium:

Kalium trägt

  • zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks bei
  • zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei
  • zu einer normalen Muskelfunktion bei

Kalium, Bluthochdruck, Muskeln

Wie kommt es zu einem Kaliummangel?

Man spricht von einem Kaliummangel, wenn die Serumkonzentration unter 3,8 mmol/l absinkt.

Ein Kaliummangel kann folgende Ursachen haben:

Vermehrte Kaliumausscheidung über die Niere

Aldosteron und Cortisol sind zwei wichtige Hormone, die den Kaliumhaushalt regulieren. Sie fördern die Kaliumausscheidung über die Niere. Sind diese beiden Hormone dauerhaft erhöht, kann dies einen Kaliummangel begünstigen.

Bestimmte Medikamente, wie Entwässerungsmittel (Diuretika), Glukokortikoide und Antibiotika können einen ähnlichen Effekt haben. Bei einer langfristigen Einnahme steigt daher das Risiko für einen Kaliummangel.

Auch eine Nierenschwäche kann zu einer vermehrten Ausscheidung von Kalium führen.[2]

Magen-Darm-Probleme

Mineralien wie Kalium werden über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen. Chronische Magen-Darm Probleme können daher die Aufnahme beeinträchtigen und zu einem Mangel führen.

Kaliummangel Symptome: Daran erkennst du einen Mangel

Ein Kaliummangel verursachte bestimmte Beschwerden, die allerdings viele Ursachen haben können. Aus diesem Grund kann ein Mangel nur über einen Serumtest diagnostiziert werden.

Ein Kaliummangel kann folgende Symptome hervorrufen:[3]

  • Bluthochdruck
  • Muskelschwäche
  • Müdigkeit
  • Herzrhythmus-Störungen
  • Verstopfung

Bluthochdruck, Kalium

Kalium Tagesbedarf

Laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegt der Tagesbedarf eines Erwachsenen bei 4000 mg. Stillende Frauen haben einen leicht erhöhten Bedarf von 4400 mg.[4]

Dabei handelt es sich jedoch nur um Durchschnittswerte. Bestimmte Erkrankungen und die Einnahme von Medikamenten können den Bedarf erhöhen.

Lebensmittel mit Kalium

Kaliummangel wird meist nicht durch zu wenig Kalium in der Nahrung verursacht. Aber die Kaliumaufnahme in der Nahrung ist in den letzten durch erhöhten Konsum von Fertiggerichten und weniger Gemüse stark zurückgegangen.[5] Dadurch kann es leicht zu einem Mangel kommen, wenn gleichzeitig Nieren-, oder Magen-Darm-Probleme vorliegen, oder Medikamente eingenommen werden, die die Kaliumausscheidung erhöhen.

Die Tabelle zeigt, welche Lebensmittel besonders gute Kaliumlieferanten sind.[6] Du solltest beachten, dass auch die Garmethode einen großen Einfluss auf den Kaliumgehalt hat. Wenn du Gemüse in Wasser kochst, geht ein großer Teil des Kaliums ins Wasser über. Aus diesem Grund solltest du entweder das Wasser wiederverwenden, oder ohne Wasser garen, z. B. durch anbraten.

Lebensmittel

Kaliumgehalt (mg/100)

Pistazien

1025

Tomatenmark

1010

Leinsamen

813

Kürbiskerne

788

Mandeln

733

Tintenfisch

637

Erdnüsse

634

Petersilie

554

Avocados

485

Süßkartoffeln

478

Kartoffeln

447

Lachs

436

Kidneybohnen

401

Mangold

379

Bananen

358

 

Kalium, Pistazien

Kalium kaufen

Ein Kaliummangel sollte durch Nahrungsergänzungsmittel ausgeglichen werden. Allerdings ist hier etwas Vorsicht geboten, da zu viel Kalium genauso schädlich sein kann, wie ein Kaliummangel. Eine Kaliumüberversorgung kann zu Muskelschwäche, -lähmung, Lungenversagen und Herzrhythmusstörungen führen.

Aus diesem Grund solltest du mit der Dosierung vorsichtig sein und niemals mehr als den empfohlenen Tagesbedarf in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zu dir nehmen. Das Kaliumcitrat von Viktilabs ist angemessen dosiert: 3 Kapseln liefern 756 mg Kalium, was weit unter der Referenzmenge liegt. Außerdem weist es eine hohe Bioverfügbarkeit auf, ist frei von künstlichen Zusatzstoffen und vegan.

Fazit: Kalium ist ein essentieller Nährstoff

Kalium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff, der für die Regulation des Blutdrucks und des pH-Werts sowie für die Weiterleitung von Nervensignalen wichtig ist. Ein Mangel wird meist nicht durch eine kaliumarme Ernährung verursacht, sondern durch Erkrankungen und Medikamente, die zu einer erhöhten Ausscheidung führen. Dennoch kann eine geringe Kaliumaufnahme einen Mangel begünstigen. Eine Supplementation mit einem hochwertigen Kaliumpräparat kann helfen, einen Mangel auszugleichen.

 

[1] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23674806/

[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1805876/

[3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5881435/

[4] https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/kalium/

[5] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18724413/

[6] https://nutritiondata.self.com/foods-000122000000000000000-w.html