Oregano ist eine altbekannte Heilpflanze. Aufgrund des intensiven Aromas werden die Blätter auch als Gewürz verwendet.
Die Pflanze ist reich an ätherischen Ölen, insbesondere Carvacrol und Thymol, die antibakterielle und pilzhemmende Eigenschaften besitzen. Aus diesem Grund wird Oregano und das daraus gewonnene Oreganoöl oft als natürliches Antibiotikum bezeichnet.
Hier gehen wir näher auf die Wirkung von Oreganoöl ein.
Antibakteriell
Das im Oregano enthaltene Carvacrol hat eine antimikrobielle Wirkung. Es kann z. B. das Wachstum von Staphylokokken, Enterokokken, E. coli und Salmonellen hemmen.1
Gegen Antibiotika-resistente Bakterien
Besonders interessant ist Oreganoöl bei Infektionen mit Antibiotika-resistenten Bakterien. Denn auch Bakterienstämme, die gegen herkömmliche Antibiotika resistent sind, reagieren empfindlich auf Oreganoöl.2
Bezüglich der konkreten Dauer und Dosierung bei solchen Infektionen ist jedoch weitere Forschung notwendig.
Antifungal
Oregano hat auch eine pilzhemmende (antifungale) Wirkung, was hauptsächlich auf das enthaltene Thymol zurückzuführen ist. Dieser Wirkstoff kann Pilzwachstum sehr gut hemmen. Besonders gut untersucht ist dies bei Candida albicans.3
Antioxidativ und entzündungshemmend
Oreganoöl hat antioxidative Eigenschaften und kann somit freie Radikale abfangen und oxidativem Stress entgegenwirken. Da oxidativer Stress Entzündungen fördert, hat Oreganoöl auch eine entzündungshemmende Wirkung und ist bei entzündlichen Erkrankungen interessant. Die konkrete Anwendung muss jedoch noch näher untersucht werden.
Bei Atemwegserkrankungen
Oreganoöl wird in der Naturheilkunde häufig bei Atemwegserkrankungen wie Husten, Bronchitis und Asthma eingesetzt.
In vitro kann Oreganoöl tatsächlich Entzündungen in Lungenzellen lindern.4
Bei Verdauungsbeschwerden
Oreganoöl kommt traditionell bei Verdauungsbeschwerden zum Einsatz. Es soll die Verdauung fördern, Blähungen lindern und bei Magen-Darm-Infektionen helfen können.
Auch bei Dünndarmfehlbesiedlung (SIBO) wird häufig Oreganoöl empfohlen. Obwohl Oreganoöl aufgrund seiner antibakteriellen Eigenschaften hier vielversprechend ist, gibt es jedoch leider keine konkreten Daten, die zeigen, dass Oreganoöl tatsächlich bei SIBO helfen kann.
Bei Darmdysbiose
In Tierstudien wirkt sich Oreganoöl positiv auf die Darmflora aus. Durch die Behandlung mit Oreganoöl nahmen nützliche Darmbakterien wie Laktobazillen und Bifidobakterien zu und krankheitserregende Keime wie E. coli und Shigella ab.5
Allerdings ist die Dosis entscheidend: Bei einer zu hohen Dosierung wirkt Oreganoöl auch gegen nützliche Darmbakterien.6 Die optimale Dosis beim Menschen muss noch ermittelt werden.
Bei Darmparasiten
Vielversprechend ist Oreganoöl auch bei Darmparasiten, obwohl auch hier die Datenlage beim Menschen sehr begrenzt ist.7 Bei Tieren gibt es aber gute Daten: Oreganoöl wirkt beispielsweise bei Schafen gegen Würmer im Darm.8
Nebenwirkungen von Oreganoöl
Oreganoöl ist in der Regel gut verträglich, ist aber sehr scharf und reizend. Daher kann es die Haut und Schleimhäute leicht reizen. Aus diesem Grund sollte es niemals unverdünnt eingenommen werden, sondern mit einem Trägeröl verdünnt werden.
Das Oreganoöl von Viktilabs
Die Oreganoöl-Kapseln von Viktilabs enthalten neben Oreganoöl kaltgepresstes, natives Olivenöl als Trägeröl. Dadurch sind diese Kapseln gut verträglich und reizen nicht den Verdauungstrakt.
Das Produkt ist frei von unnötigen Zusatzstoffen wie Farbstoffen, Trenn-, Süßungs- und Bindemitteln. Um höchste Reinheit zu garantieren, wird das Präparat von einem unabhängigen Labor auf Schwermetalle und andere Schadstoffe geprüft.
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