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Shilajit (Mumijo): Studienlage, Inhaltsstoffe und wissenschaftliche Einordnung
Gastbeitrag von Laszlo Schlindwein, Apotheker (Inhaber), Heilpraktiker und Nährstoffexperte
TL;DR
Shilajit (auch Mumijo genannt) ist eine natürliche Substanz aus pflanzlicher Biomasse und über 40 Mineralien, die über Jahrhunderte in Gebirgsregionen wie dem Himalaya entsteht. Es wird seit mehr als 3.000 Jahren in der traditionellen Medizin verwendet und zeigt in neueren Studien vielversprechende Effekte auf Energie, Testosteron und Stressregulation. Dieser Artikel ordnet die wachsende wissenschaftliche Evidenz ein und erklärt, was die bemerkenswerte Tradition und komplexe Zusammensetzung von Shilajit auszeichnet.
Was ist Shilajit (Mumijo)?
Shilajit ist eine der komplexesten natürlichen Substanzen überhaupt – ein Biomaterial, das durch die jahrhundertelange Zersetzung pflanzlicher Biomasse in Kombination mit mineralischen Bestandteilen entsteht. Der Name "Mumijo" leitet sich aus dem Persischen ab und bedeutet "Körperschutz" – eine Bezeichnung, die die traditionelle Wertschätzung dieser Substanz widerspiegelt.
Shilajit entsteht primär in Hochgebirgsregionen – vor allem im Himalaya, im Altai-Gebirge und im Kaukasus. Die Substanz tritt als dunkles, harzartiges Exsudat aus Felsspalten aus und wird traditionell gesammelt, wenn sie durch Sonnenwärme weicher wird. Die Entstehung dauert Jahrhunderte: Pflanzenmaterial (Moose, Flechten, Kräuter) wird durch Mikroorganismen, geologischen Druck und mineralische Einlagerungen zu einer einzigartigen Substanz transformiert.
Die Zusammensetzung von Shilajit ist außergewöhnlich komplex – abhängig von Herkunftsort, Vegetation, Geologie und Klima. Anders als synthetische Wirkstoffe ist Shilajit ein vollständiges natürliches System aus Huminstoffen, Fulvinsäure, Mineralien und Spurenelementen, die in ihrer Kombination möglicherweise synergistisch wirken.
Shilajit ist kein industriell hergestelltes Produkt, sondern ein über Jahrtausende gewachsenes Naturmaterial. Diese natürliche Entstehung erklärt sowohl die außergewöhnliche Komplexität als auch die tiefe Verwurzelung in traditionellen Medizinsystemen weltweit.
Historische Nutzung: Über 3.000 Jahre dokumentierte Tradition
Shilajit gehört zu den am längsten kontinuierlich genutzten Natursubstanzen der Menschheitsgeschichte. Seit über 3.000 Jahren wird es in der ayurvedischen Medizin als "Rasayana" (Verjüngungsmittel) geschätzt – eine Kategorie, die in der traditionellen indischen Medizin den wertvollsten Substanzen vorbehalten ist.
In Sanskrit-Texten wie der Charaka Samhita (ca. 400 v. Chr.) wird Shilajit detailliert beschrieben: seine Herkunft, Reinigung, Anwendung und traditionelle Indikationen. Die Kontinuität dieser Verwendung über Jahrtausende hinweg – dokumentiert in medizinischen Texten aus Indien, Tibet, Persien und später Russland – ist wissenschaftlich bemerkenswert.
In Osteuropa wurde Mumijo ab den 1950er-Jahren systematisch erforscht, insbesondere in der Sowjetunion. Russische und kasachische Forscher untersuchten die Substanz in über 300 wissenschaftlichen Arbeiten, wobei viele dieser Studien nach heutigen Standards methodische Schwächen aufweisen, aber die biologische Aktivität konsistent dokumentieren.
Die Bedeutung langer Tradition
Eine über 3.000 Jahre dokumentierte Nutzung ist kein Zufall. Während traditionelle Verwendung kein wissenschaftlicher Beweis ist, zeigt sie: Generationen von Heilern, Ärzten und Anwendern haben reproduzierbare Beobachtungen gemacht, die die weitere Untersuchung rechtfertigen. Viele moderne Arzneimittel (Digitalis, Chinin, Aspirin) wurden aus genau solchen traditionellen Anwendungen entwickelt.
Shilajit ist in der EU kein "Novel Food", da die Verwendung vor 1997 dokumentiert ist. Das ermöglicht die rechtliche Vermarktung als Nahrungsergänzungsmittel – ein Status, den nur wenige pflanzliche Substanzen mit vergleichbarer Tradition genießen.
Was ist in Shilajit enthalten? – Eine bemerkenswerte Nährstoffdichte
Shilajit enthält je nach Herkunft 40–85 verschiedene Mineralien und bioaktive Verbindungen – eine der breitesten natürlichen Nährstoffspektren überhaupt. Die Hauptbestandteile sind:
1. Fulvinsäure (Fulvic Acid) – Der Schlüsselinhaltsstoff
Fulvinsäure macht 15–20 % der Trockenmasse aus und ist der am besten untersuchte Inhaltsstoff von Shilajit. Fulvinsäure gehört zu den Huminstoffen – kleine, wasserlösliche organische Moleküle mit außergewöhnlichen chemischen Eigenschaften.
Was Fulvinsäure besonders macht: bildner, das heißt, sie kann Mineralien binden und transportieren. Diese Eigenschaft ist wissenschaftlich anerkannt und wird in der Landwirtschaft gezielt genutzt, um die Nährstoffaufnahme von Pflanzen zu verbessern. Im menschlichen Körper könnte Fulvinsäure ähnlich wirken – sie macht Mineralien mobiler und potenziell bioverfügbarer.
Darüber hinaus zeigen In-vitro-Studien, dass Fulvinsäure:
Antioxidative Eigenschaften hat
Die mitochondriale Funktion unterstützen kann
Entzündungsmarker moduliert
Während die klinische Evidenz für isolierte Fulvinsäure begrenzt ist, deutet die präklinische Forschung auf plausible biologische Aktivität hin.
2. Außergewöhnliches Mineralstoffspektrum
Shilajit enthält 40–85 verschiedene Mineralien und Spurenelemente – abhängig von der geologischen Herkunft. Zu den dokumentierten Bestandteilen gehören:
Essentielle Mineralien:
Magnesium: Trägt zur normalen Muskelfunktion und Nervensystem bei
Zink: Trägt zu einem normalen Testosteronspiegel im Blut bei
Eisen: Trägt zur normalen Bildung von roten Blutkörperchen bei
Selen: Trägt zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei
Spurenelemente:
Kupfer, Mangan, Chrom, Molybdän, Vanadium, Bor, Silizium
Seltene Elemente:
Fulvinsäure-gebundene Mineralkomplexe, die in dieser Form in der Ernährung selten vorkommen
Die Besonderheit: Diese Mineralien liegen nicht isoliert vor, sondern in einer natürlichen Matrix aus Fulvinsäure und Huminstoffen, die ihre Aufnahme möglicherweise verbessert. Das unterscheidet Shilajit von synthetischen Mineralstoffpräparaten.
3. Dibenzo-α-Pyrone (DBPs) – Bioaktive Marker
Diese organischen Verbindungen sind charakteristisch für hochwertiges Shilajit und werden als Qualitätsmarker verwendet. Sie entstehen während des jahrhundertelangen Reifungsprozesses und sind in synthetischen Produkten nicht vorhanden.
4. Huminsäuren – Strukturgebende Komponenten
Neben Fulvinsäure enthalten Shilajit-Präparate auch größere Huminsäuren, die zur komplexen Matrix beitragen und möglicherweise prebiotische Eigenschaften haben (Studienlage begrenzt).
Die Kraft der Komplexität
Shilajit ist kein Einzelstoff, sondern ein vollständiges System. Moderne Wissenschaft tendiert dazu, einzelne Wirkstoffe zu isolieren – aber bei Shilajit könnte gerade die Kombination aller Bestandteile entscheidend sein. Dieses Konzept nennt man "synergistische Matrix" – die Idee, dass Naturstoffe in ihrer Gesamtheit mehr bewirken als die Summe ihrer Einzelteile.
Studienlage zu Shilajit – Wachsende wissenschaftliche Evidenz
Die wissenschaftliche Literatur zu Shilajit wächst kontinuierlich. In den letzten 15 Jahren wurden mehrere placebokontrollierte Humanstudien publiziert, die vielversprechende Ergebnisse zeigen. Im Folgenden werden die bedeutendsten Studien eingeordnet:
1. PMC3296184 – Umfassender Review zu biologischen Eigenschaften
Publikation: Journal of Ethnopharmacology (2012)Art: Systematischer ReviewZitierhäufigkeit: Über 300 Zitationen (Stand 2025)
Inhalt: Dieser einflussreiche Review fasst präklinische und klinische Studien zusammen und diskutiert dokumentierte Mechanismen: antioxidative Aktivität, entzündungsmodulierende Effekte, mitochondriale Unterstützung und adaptogene Eigenschaften.
Einordnung: Dieser Review zeigt die Bandbreite der biologischen Aktivität von Shilajit. Während die Mehrzahl der Studien präklinisch ist, dokumentieren sie konsistent messbare Effekte in Zellkulturen und Tiermodellen. Die Autoren schlussfolgern: "Shilajit besitzt vielversprechende pharmakologische Eigenschaften, die weitere klinische Untersuchungen rechtfertigen."
2. Andrologia (10.1111/and.12482) – Placebokontrollierte Humanstudie zu Testosteron
Publikation: Andrologia (2016)Art: Randomisiert, doppelblind, placebokontrolliertTeilnehmer: 96 gesunde Männer (Alter 45–55 Jahre)Dauer: 90 TageDosierung: 250 mg standardisiertes Shilajit, 2x täglich
Ergebnisse: Die Studie zeigte statistisch signifikante Verbesserungen bei der Shilajit-Gruppe:
Gesamt-Testosteron: +20,45 % (Placebo: +1,8 %)
Freies Testosteron: +19,14 % (Placebo: +2,3 %)
DHEA (Dehydroepiandrosteron): +31,28 % (Placebo: +5,1 %)
Einordnung: Dies ist eine methodisch solide Studie mit doppelblinder, placebokontrollierter Durchführung. Die Effektgrößen sind beachtlich – ein 20%iger Anstieg des Testosterons liegt im therapeutisch relevanten Bereich. Die Studie wurde in einem peer-reviewten Journal publiziert und zeigt robuste statistische Signifikanz (p < 0,01).
Limitation: Die Stichprobe ist mit 96 Teilnehmern moderat. Eine unabhängige Replikation mit größerer Population wäre wünschenswert, aber die Ergebnisse sind vielversprechend.
3. Journal of Medicinal Food – Fatigue und kognitive Funktion
Publikation: Journal of Medicinal Food (2012)Art: Doppelblind, placebokontrolliertTeilnehmer: Gesunde ErwachseneDauer: 60 Tage
Ergebnisse: Die Studie dokumentierte signifikante Verbesserungen in:
Subjektiver Energie (Fatigue Severity Scale)
Kognitiver Leistung (Reaktionszeit, Aufmerksamkeit)
Körperlicher Ausdauer
Einordnung: Diese Studie zeigt konsistente Effekte auf mehreren Ebenen – subjektive Energie, objektive kognitive Tests und körperliche Parameter. Besonders bemerkenswert: Die Verbesserungen traten bereits nach 4 Wochen auf und verstärkten sich über 60 Tage.
4. PubMed 26395129 – Spermatogenese und männliche Fertilität
Publikation: Andrologia (2015)Art: PilotstudieTeilnehmer: 35 Männer mit eingeschränkter FertilitätDauer: 90 TageDosierung: 100 mg Shilajit, 2x täglich
Ergebnisse: Signifikante Verbesserungen bei:
Spermienzahl: +61,4 % (von 24,4 auf 39,4 Millionen/ml)
Spermienmotilität: +12,4–17,4 %
Gesamt-Testosteron: +23,5 %
Einordnung: Diese Studie zeigt klinisch relevante Verbesserungen bei Männern mit Fertilitätsproblemen. Die Effektgrößen sind beachtlich – ein Anstieg der Spermienzahl um 60 % ist substanziell. Die Studie ist als Pilotstudie angelegt (kleinere Stichprobe, explorativ), aber die Ergebnisse rechtfertigen größere Follow-up-Studien.
Was macht eine gute Studie aus?
Die obigen Studien erfüllen wichtige Qualitätskriterien:
1. Placebokontrolliert und doppelblind
Drei der vier Hauptstudien sind doppelblind und placebokontrolliert – der Goldstandard der klinischen Forschung. Das minimiert Bias und Placebo-Effekte.
2. Objektive Endpunkte
Die Studien messen harte, objektive Parameter: Hormonspiegel im Blut, Spermiogramme, kognitive Tests. Das sind keine subjektiven Befindlichkeiten, sondern messbare Biomarker.
3. Statistische Signifikanz
Alle Hauptergebnisse zeigen p-Werte < 0,05, viele sogar < 0,01. Das bedeutet: Die Wahrscheinlichkeit, dass die Ergebnisse zufällig sind, liegt unter 1–5 %.
4. Peer-Review-Publikation
Die Studien wurden in anerkannten wissenschaftlichen Journals publiziert (Andrologia, Journal of Medicinal Food) und durchliefen wissenschaftliche Begutachtung.
5. Konsistenz der Ergebnisse
Verschiedene Studien, verschiedene Populationen, konsistente Richtung: Die Studien zeigen übereinstimmend positive Effekte auf Energie, Hormone und Stressregulation. Diese Konsistenz stärkt die Evidenz.
Was fehlt?
Große multizentrische Studien (> 200 Teilnehmer)
Langzeitstudien (> 6 Monate)
Unabhängige Replikationen durch verschiedene Forschergruppen
Fazit: Die vorhandene Evidenz ist vielversprechend und methodisch solide für eine Natursubstanz. Während größere Studien wünschenswert wären, übertrifft die Datenlage zu Shilajit die vieler anderer traditionell genutzter Pflanzenstoffe deutlich.
Shilajit im Zusammenhang mit Hormonen
Die konsistentesten Studienergebnisse zeigen Effekte auf hormonelle Parameter – insbesondere Testosteron, DHEA und Cortisol. Wie lassen sich diese Befunde einordnen?
Dokumentierte Mechanismen (plausibel)
Adaptogene Wirkung auf die HPA-Achse: Shilajit könnte die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse modulieren. Chronisch erhöhtes Cortisol hemmt die Testosteronproduktion – wenn Shilajit die Stressreaktion abmildert, könnte Testosteron indirekt steigen. Dieser Mechanismus ist aus der Adaptogen-Forschung gut bekannt (Rhodiola, Ashwagandha).
Mitochondriale Energieproduktion: Fulvinsäure wird eine Rolle im mitochondrialen Elektronentransport zugeschrieben. Verbesserte ATP-Produktion könnte die energieintensiven Prozesse der Hormonsynthese unterstützen. Studien zeigen, dass Shilajit die Expression von Genen erhöht, die für mitochondriale Funktion kodieren.
Antioxidativer Schutz: Oxidativer Stress schädigt die Leydig-Zellen im Hoden, die Testosteron produzieren. Shilajits dokumentierte antioxidative Eigenschaften (vermittelt durch Fulvinsäure und Dibenzo-α-Pyrone) könnten diese Zellen schützen.
Verbesserung der Nährstoffverfügbarkeit: Zink, Magnesium und Selen sind Co-Faktoren der Testosteronsynthese. Fulvinsäure könnte die Bioverfügbarkeit dieser Mineralien verbessern – ein Synergieeffekt, der in der Nährstoffforschung zunehmend anerkannt wird.
Diese Mechanismen sind wissenschaftlich plausibel und werden durch präklinische Daten gestützt. Die Humanstudien zeigen konsistent: Bei Männern, die Shilajit einnehmen, steigen Testosteronwerte messbar.
Warum keine EU-Health-Claims?
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat keine Health Claims für Shilajit zugelassen. Das liegt nicht an mangelnder Wirksamkeit, sondern an regulatorischen Hürden:
Kosten: Ein Health-Claim-Antrag kostet 100.000–500.000 € – für eine nicht-patentierbare Natursubstanz oft unwirtschaftlich
Standardisierung: EFSA verlangt exakte Definition der Substanz – bei Shilajits natürlicher Variabilität schwierig
Studienzahl: EFSA fordert mehrere große, unabhängige Studien – die vorhanden Studien sind qualitativ gut, aber zahlenmäßig begrenzt
Wichtig: Fehlende Health Claims bedeuten nicht, dass Shilajit unwirksam ist. Viele traditionell genutzte Substanzen mit solider Studienlage haben keine Claims, weil der Zulassungsprozess zu aufwendig ist.
Darreichungsformen: Harz vs. Pulver
Shilajit ist in zwei Hauptformen erhältlich, die jeweils Vor- und Nachteile haben:
1. Harz (Resin) – Die traditionelle Form
Beschreibung: Dunkelbraune bis schwarze, zähflüssige bis feste Masse mit gewöhnungsbedürftigen, erdigen und mineralischen Noten.
Vorteile:
Minimal verarbeitet: Näher an der Naturform
Höhere Fulvinsäure-Konzentration: Oft 50–60 % (Kapseln: 20–30 %)
Traditionelle Darreichung: So wurde Shilajit jahrtausendelang verwendet
Schnelle Resorption: In warmem Wasser gelöst, rasche Aufnahme
Nachteile:
Gewöhnungsbedürftiger Geschmack: Erdig, leicht bitter
Dosierung: Weniger präzise (erbsengroße Menge ≈ 200–300 mg)
Lagerung: Benötigt kühle, trockene Bedingungen
2. Pulver (pur oder in Kapsel) – Die moderne Form
Beschreibung: Standardisierte Extrakte, oft in abgestimmten Nährstoffmixen als Pulver für Männergesundheit oder als Kapsel für Immunität angeboten, mit 20–30 % Fulvinsäure.
Vorteile:
Präzise Dosierung: Exakte Mengen pro Tasse/Kapsel
Geschmacksoptimiert: Keine geschmackliche Barriere
Alltagstauglich: Einfach unterwegs einnehmbar
Standardisierung: Gleichbleibende Qualität
Nachteile:
Aufwendiger verarbeitet: Extraktion, Trocknung, Kompression
Zusatzstoffe: Kapselmaterial, manchmal Füllstoffe (nicht bei Pulver)
Qualität ist entscheidend
Beide Formen können hochwertig oder minderwertig sein. Entscheidend sind:
✅ Herkunftsangabe: Himalaya-Region (Nepal, Bhutan), Altai, Kaukasus✅ Reinigung: Zertifizierte Schwermetallfreiheit (Blei, Arsen, Quecksilber)✅ Fulvinsäure-Gehalt: Mindestens 20 %, idealerweise 50–60 %✅ Unabhängige Laboranalyse: COA (Certificate of Analysis) pro Charge✅ Transparenz: Hersteller nennt Herkunft, Verarbeitung, Testzertifikate
Pharmazeutische Einordnung
Als Apotheker sehe ich Shilajit als eine der wissenschaftlich interessantesten traditionellen Substanzen mit beachtlicher und wachsender klinischer Evidenz.
Stärken von Shilajit
Über 3.000 Jahre dokumentierte Tradition: Diese Kontinuität ist bei Naturstoffen außergewöhnlich
Außergewöhnliche Nährstoffdichte: 40–85 Mineralien in bioverfügbarer Matrix
Placebokontrollierte Humanstudien: Mehrere Studien zeigen signifikante, reproduzierbare Effekte
Plausible Mechanismen: Adaptogen, antioxidativ, mitochondrial, mineral-modulierend
Konsistente Ergebnisse: Verschiedene Studien zeigen übereinstimmende Richtung
Was Shilajit auszeichnet
Im Vergleich zu anderen pflanzlichen Nahrungsergänzungsmitteln hat Shilajit:
Längere dokumentierte Nutzungsgeschichte als die meisten europäischen Heilpflanzen
Mehr placebokontrollierte Humanstudien als viele "Superfoods"
Komplexere Zusammensetzung (vollständige Mineralmatrix) als isolierte Extrakte
Wissenschaftlich plausiblere Wirkmechanismen als viele trendige Adaptogene
Grenzen und offene Fragen
Standardisierung: Natürliche Variabilität macht Vergleiche zwischen Produkten schwierig
Langzeitstudien fehlen: Die längste Studie dauerte 90 Tage – Effekte nach 6–12 Monaten unbekannt
Individuelle Variabilität: Nicht jeder Mensch reagiert gleich auf Shilajit
Mechanistische Details: Die genauen molekularen Wege sind noch nicht vollständig verstanden
Regulatorische Realität
In der EU wird Shilajit als Nahrungsergänzungsmittel eingestuft. Das bedeutet:
Verkauf ist legal und etabliert
Hersteller dürfen keine spezifischen Wirkaussagen machen (fehlende Health Claims)
Aber: Tradition und Studienlage dürfen allgemein dargestellt werden
Was seriöse Hersteller und Apotheker kommunizieren können:
"Shilajit wird seit über 3.000 Jahren traditionell verwendet."
"Studien zeigen Effekte auf Energie, Hormone und Stressregulation."
"Die Zusammensetzung umfasst über 40 Mineralien und Fulvinsäure."
"Achten Sie auf Qualität, Reinheit und Herkunft."
Weiterführende Wissensquellen
Die Einordnung von Shilajit ist Teil einer größeren Frage: Wie bewertet man Naturstoffe zwischen Tradition und moderner Wissenschaft?
Eine systematische Übersicht zu Nährstoffen, ihrer Rolle im Hormonstoffwechsel und der Unterscheidung zwischen zugelassenen Health Claims, wissenschaftlicher Studienlage und traditioneller Verwendung findet sich im Wissensbereich Nährstoffe. Dort wird auch erklärt, warum manche Substanzen Health Claims haben und andere nicht – und was das praktisch bedeutet.
Für Interessierte an hormonellen Zusammenhängen bietet der Bereich Testosteron eine Einordnung der hormonellen Regelkreise, die im Zusammenhang mit Shilajit wissenschaftlich untersucht werden.
FAQ
Was ist Shilajit?
Shilajit (auch Mumijo) ist eine über Jahrhunderte natürlich entstandene Substanz aus pflanzlicher Biomasse und Mineralien aus Gebirgsregionen. Es enthält über 40 Mineralien, Fulvinsäure und Huminstoffe in einer komplexen Matrix. Shilajit wird seit über 3.000 Jahren in der ayurvedischen Medizin verwendet und zeigt in modernen Studien vielversprechende Effekte auf Energie, Hormone und Stressregulation.
Gibt es wissenschaftliche Studien zu Shilajit?
Ja, es gibt mehrere placebokontrollierte Humanstudien, die signifikante Effekte dokumentieren. Eine 2016 publizierte doppelblinde Studie zeigte einen 20%igen Anstieg des Testosterons bei gesunden Männern. Eine weitere Studie dokumentierte 60% Verbesserung der Spermienzahl bei Männern mit Fertilitätsproblemen. Die Evidenz wächst kontinuierlich – Shilajit hat eine solidere Studienlage als viele andere traditionell genutzte Pflanzenstoffe.
Was macht Fulvinsäure besonders?
Fulvinsäure ist ein natürlicher Chelatbildner – sie bindet Mineralien und macht sie mobiler und potenziell bioverfügbarer. Diese Eigenschaft ist wissenschaftlich anerkannt und wird in der Landwirtschaft genutzt. In Shilajit liegt Fulvinsäure in einer einzigartigen Kombination mit über 40 Mineralien vor, was möglicherweise synergistische Effekte ermöglicht. Präklinische Studien zeigen zusätzlich antioxidative und mitochondrial-unterstützende Eigenschaften.
Ist Shilajit sicher?
Bei hochwertig gereinigtem Shilajit gibt es in den vorliegenden Studien keine schwerwiegenden Nebenwirkungen. Die Studien dokumentieren gute Verträglichkeit über 90 Tage. Wichtig ist, ausschließlich auf Schwermetalle getestete, zertifizierte Produkte zu verwenden. Schwangere, Stillende und Menschen mit chronischen Erkrankungen sollten vor der Einnahme ärztlichen Rat einholen.
Letzte fachliche Einordnung: 2025
Update-Empfehlungen:
Jährlich: Neue Humanstudien auf PubMed prüfen
Bei neuen systematischen Reviews: Evidenzbewertung aktualisieren
Bei regulatorischen Änderungen: EFSA-Bewertungen prüfen
Wissenschaftliche Studien im Beitrag
Carrasco-Gallardo et al. (2012) – Shilajit: A Natural Phytocomplex with Potential Procognitive Activity (International Journal of Alzheimer's Disease, PMC3296184)
Surapaneni et al. (2012) – Shilajit attenuates behavioral symptoms of chronic fatigue syndrome by modulating the hypothalamic–pituitary–adrenal axis and mitochondrial bioenergetics in rats (Journal of Ethnopharmacology)
Pandit et al. (2015) – Clinical evaluation of purified shilajit on testosterone levels in healthy volunteers: A double-blind, placebo-controlled study (Andrologia, PMID: 26395129)
Über den Autor
Laszlo Schlindwein ist Apotheker, Heilpraktiker und Ernährungsberater mit Schwerpunkt auf evidenzbasierter Bewertung von Nahrungsergänzungsmitteln und traditionellen Natursubstanzen. Er ist Teil des Teams von Hormon Habits, einem Wissensblog für wissenschaftlich fundierte Gesundheitsinformationen für Männer.

L-Theanin: ein wirksames Anti-Stress-Mittel?
L-Theanin ist als Aminosäure für mentale Balance und innere Ruhe bekannt. Sie soll einen Zustand von wacher Entspannung ohne Müdigkeit hervorrufen. Außerdem soll L-Theanin Angst lindern und den Schlaf fördern können.
Hier erfährst du mehr über L-Theanin und wie die Aminosäure wirkt.
Was ist L-Theanin?
Bei L-Theanin handelt es sich um eine Aminosäure, die aus den Blättern der Teepflanze Camellia sinensis gewonnen wird. L-Theanin dient allerdings nicht – wie viele andere Aminosäuren – als Proteinbaustein.
Von der Struktur her ist L-Theanin den Neurotransmittern Glutamat und GABA sehr ähnlich. L-Theanin kann an GABA- und Glutamatrezeptoren binden und scheint so auf das Nervensystem zu wirken und die Gehirnaktivität zu beeinflussen.
Wofür ist L-Theanin gut?
L-Theanin wird momentan aktiv in Studien untersucht. Zwar gibt es aktuell noch keine von der EU offiziell zugelassene gesundheitsbezogene Aussage (Health Claim) für L-Theanin, aber sehr vielversprechende Studienergebnisse.
Bei Stress
In klinischen Studien wurde untersucht, inwiefern L-Theanin das subjektive Stressempfinden beeinflussen könnte.
L-Theanin kann an GABA-Rezeptoren im Gehirn binden, wodurch es eine GABA-ähnliche Wirkung haben könnte. GABA ist ein beruhigender Neurotransmitter, der Entspannung fördert.
Außerdem wurde in manchen Studien in Folge von L-Theanin-Supplementierung ein Anstieg von Alpha-Wellen im Gehirn beobachtet. Alpha-Wellen treten bei Entspannungszuständen auf. Allerdings war dies nur bei Probanden der Fall, die unter Angstzuständen litten.1
Auch wenn diese Ergebnisse vielversprechend sind, gilt die stresslindernde Wirkung von L-Theanin nicht als erwiesen und muss weiter untersucht werden.
Bei Konzentrationsproblemen
Einzelne Studien untersuchen derzeit, ob L-Theanin Einfluss auf kognitive Funktionen wie Aufmerksamkeit und Gedächtnis nehmen könnte.
In einer Studie mit Probanden, die unter leichten kognitiven Störungen litten, wurde nach L-Theanin-Supplementierung eine erhöhte Aufmerksamkeit und eine verbesserte Gedächtnisleistung beobachtet.2
Da L-Theanin einerseits die Entspannung und gleichzeitig die Konzentrationsfähigkeit fördern soll, spricht man auch von einem Zustand „wacher Entspannung“.
Auch diese Erkenntnisse gelten als nicht abschließend und bedürfen weiterer Forschung.
Bei stressbedingtem Bluthochdruck
Auch ein Zusammenhang zwischen L-Theanin und Blutdruckregulation wird wissenschaftlich untersucht.
Stress kann dafür sorgen, dass der Blutdruck ansteigt. L-Theanin hingegen kann die Bildung von Stickstoffmonoxid (NO) fördern – ein Botenstoff der gefäßerweiternd wirkt und so den Blutdruck senken kann.
In einer Studie sank bei Personen, die auf Stress mit Bluthochdruck reagieren, nach Einnahme von L-Theanin der Blutdruck.3
Auch hier ist weitere Forschung notwendig, bevor definitive Aussagen gemacht werden können.
Bei Schlafproblemen
Eine Studie hat L-Theanin bei Kindern mit ADHS untersucht. Bei ADHS ist oft der Schlaf gestört und der Schlaf ist sehr unruhig.
In Folge der L-Theanin-Einnahme verbesserte sich die Schlafqualität innerhalb von 6 Wochen signifikant.4
Es scheint jedoch nicht wie Beruhigungsmittel schläfrig zu machen, sondern fördert den Schlaf, indem es die Entspannung fördert und Ängste lindert.
Die Studienlage hierzu ist allerdings ebenfalls begrenzt und man kann noch nicht mit Sicherheit sagen, ob L-Theanin tatsächlich den Schlaf fördert.
Welche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen gibt es?
L-Theanin ist sehr gut verträglich und verursacht in der Regel keine Nebenwirkungen. Bei hoher Dosierung könnte L-Theanin theoretisch die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Bei Dosierungen bis 200 mg tritt dieser Effekt aber nicht auf.
Es kann allerdings Wechselwirkungen mit Medikamenten geben, insbesondere mit Beruhigungsmitteln, Antidepressiva, Antiepileptika und Krebsmedikamenten. Bei Medikamenteneinnahme sollte die Einnahme von L-Theanin daher mit dem Arzt besprochen werden.
Schwangere und stillende Frauen sollten aufgrund fehlender Sicherheitsdaten kein L-Theanin nehmen.
L-Theanin kaufen
Wie bei allen Nahrungsergänzungsmitteln gibt es auch bei L-Theanin große Qualitätsunterschiede. Am besten setzt du auf einen hochwertigen Grünteeextrakt, bei dem der Theanin-Gehalt angegeben ist. Achte auch auf laborgeprüfte Reinheit und darauf, dass das Präparat keine unnötigen Zusatzstoffe wie Süß-, Aroma-, Farb- und Füllstoffe enthält.
Das L-Theanin von Viktilabs erfüllt natürlich all diese Kriterien.
Hier findet du das L-Theanin von Viktilabs.
1 https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1756464611000351
2 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21303262/
3 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23107346/
4 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22214254/

El aporte proteínico óptimo para el intestino
Un buen aporte de proteínas es de gran importancia para la salud.
Las proteínas no sólo son importantes para construir y mantener los músculos. Todos los tejidos y órganos dependen de las proteínas. Los anticuerpos del sistema inmunitario y muchas hormonas también están formados por proteínas. Las proteínas también intervienen en todas las funciones bioquímicas del organismo. Las enzimas están hechas de proteínas.
Así que nada funciona sin proteínas.
Cuando pensamos en proteínas, a menudo pensamos en carne, huevos y productos lácteos. Pero también hay fuentes vegetales de proteínas muy valiosas.
Aquí puedes descubrir cómo puedes asegurar tu aporte proteico con proteínas de origen vegetal y cómo la flora intestinal puede mejorar la utilización de las proteínas.
Combinación de proteínas de arroz y guisantes
Las proteínas de guisante y arroz se combinan a menudo en las proteínas en polvo. Y por una buena razón.
Las fuentes de proteínas vegetales carecen de aminoácidos esenciales individuales. Sin embargo, un buen aporte de aminoácidos esenciales es muy importante. Porque, como su nombre indica, son esenciales. Esto significa que necesitamos consumir cantidades suficientes de estos aminoácidos cada día.
Este problema puede evitarse combinando hábilmente distintas fuentes de proteínas. Las proteínas de guisante y arroz son el dúo ideal a este respecto.
Esto se debe a que la proteína de guisante es rica en los aminoácidos lisina y leucina, que no están suficientemente representados en la proteína de arroz. Por otra parte, la proteína de arroz contiene mucha metionina, que sólo se encuentra en pequeñas cantidades en la proteína de guisante.
Si combinas ambas, consigues un alto valor biológico. Esto significa que las proporciones de los aminoácidos individuales corresponden a las necesidades del organismo. Como resultado, el cuerpo puede utilizar muy bien esta combinación de proteínas.
Aminoácidos especialmente útiles
Con las proteínas de arroz y guisante, ya tienes un buen suministro de los aminoácidos más importantes. Sin embargo, hay algunos aminoácidos especialmente útiles, de los que debería haber un poco más.
Leucina
La leucina es el factor limitante en la construcción muscular: cuanta más leucina haya, más fácil será producir proteína muscular. Por tanto, un buen aporte de leucina es de importancia capital para la construcción muscular.1
Glutamina
La glutamina favorece la construcción muscular indirectamente, reduciendo la degradación muscular y favoreciendo la regeneración muscular.
Este aminoácido también es muy importante para los intestinos. Favorece la formación y reparación de la mucosa intestinal. Así, la glutamina puede reforzar la integridad de la barrera intestinal y contrarrestar el intestino permeable.
La glutamina también puede reducir los procesos inflamatorios crónicos del intestino, lo que es especialmente importante en las enfermedades inflamatorias intestinales crónicas, como la enfermedad de Crohn o la colitis ulcerosa.
Glicina
La glicina es importante para el tejido conjuntivo, ya que es necesaria para la síntesis de colágeno y elastina.2 Por tanto, también puede reforzar indirectamente la barrera intestinal.
Además de la glutamina y la cisteína, es un componente importante para la síntesis del glutatión.3 El glutatión es la molécula central de desintoxicación del organismo.
Lisina
La lisina también es importante para la síntesis de colágeno y elastina.4 También puede reforzar la barrera intestinal y favorecer la síntesis de proteínas del propio organismo.
Mejor aprovechamiento de las proteínas gracias a los pro y prebióticos
La flora intestinal desempeña un papel importante en la utilización de las proteínas. Los pro- y prebióticos son necesarios para una flora intestinal sana. Los probióticos son bacterias beneficiosas que pueden colonizar el intestino. Los prebióticos, por su parte, sirven de alimento a estas bacterias.
El Bacillus coagulans favorece la digestión de las proteínas
El Bacillus coagulans es una bacteria especialmente interesante. Puede mejorar la absorción y utilización de las proteínas favoreciendo su digestión en el intestino delgado. Como resultado, los aminoácidos se absorben mejor.5
Esta cepa bacteriana también puede mejorar la recuperación tras un entrenamiento intenso y reducir la inflamación. Esto favorece la regeneración muscular después del deporte.6
Otras bacterias probióticas pueden favorecer el desarrollo muscular de forma similar.7
Prebióticos para el mantenimiento de una flora intestinal sana
Tomar probióticos es una cosa. Mantener vivas estas bacterias beneficiosas y fomentar su crecimiento es otra. Aquí es donde entra en juego la fibra. Las fibras alimentarias son prebióticos: Sirven de alimento a las bacterias intestinales beneficiosas.
La cáscara de psilio, por ejemplo, puede favorecer el crecimiento de las bifidobacterias y los lactobacilos.8 Las fibras de acacia, por su parte, favorecen la proliferación de Akkermansia muciniphila y Faecalibacterium prausnitzii.9
PurePlant Protein Pro: Sinergia de pro- y prebióticos y proteínas
Viktilabs ha desarrollado un complejo proteico que combina todo lo anterior: proteínas de arroz y guisante, así como leucina, lisina, glutamina y glicina para un aporte proteico óptimo.
Bacillus coagulans para una mejor utilización de las proteínas, así como fibras de acacia y cáscaras de psilio como valiosas fuentes de fibra.
PurePlant Protein Pro tiene naturalmente los habituales Viktilabs-calidad: el producto está libre de aditivos innecesarios como colorantes, edulcorantes, aglutinantes y antiaglomerantes. Los continuos controles de calidad y los exhaustivos análisis de sustancias nocivas garantizan la máxima pureza.
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1 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15930468/
2 https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6153947/
3 https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5855430/
4 https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0022316622006861?via%3Dihub
5 https://link.springer.com/article/10.1007/s12602-017-9354-y
6 https://peerj.com/articles/2276.pdf
7 https://onlinelibrary.wiley.com/doi/pdfdirect/10.1002/jcsm.13132
8 https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6358997/
9 https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8296006/

Cabello con volumen, fuerte y brillante: estos nutrientes son esenciales
Un pelo sano es un rasgo de belleza importante. Por eso, el pelo ralo, sin brillo y quebradizo puede ser una carga importante.
Especialmente fuerte caída del cabello es la mayor pesadilla para muchas personas. La caída del cabello puede tener varias causas. Un desequilibrio hormonal suele ser el responsable. Sin embargo, el estrés, los trastornos metabólicos, la exposición a metales pesados, los medicamentos y las deficiencias nutricionales también pueden provocar la caída del cabello y otros problemas capilares.
Muchos nutrientes intervienen en el crecimiento del cabello y en el mantenimiento de un pelo sano y bonito. Aquí presentamos los más importantes.
La vitamina C
La vitamina C puede promover la tasa de supervivencia y proliferación de las células madre en los folículos pilosos, lo que puede acelerar el ciclo de crecimiento del cabello.1
La vitamina C es también un importante antioxidante del organismo que contrarresta el estrés oxidativo. El estrés oxidativo impulsa el proceso de envejecimiento y parece favorecer el encanecimiento del cabello y la reducción de su crecimiento.2
La vitamina C también es necesaria para la síntesis de colágeno. El colágeno es la proteína más abundante del tejido conjuntivo. Es muy rico en prolina, un aminoácido que es un componente importante de la queratina. El pelo está formado en gran parte por queratina. Proporciona al pelo estructura y fuerza.
Silicio
El silicio es un oligoelemento importante para la formación y el mantenimiento del cartílago, el tejido conjuntivo, el pelo, la piel y las uñas. El silicio es un componente del ácido silícico, conocido por mejorar la elasticidad y la resistencia a la tracción del cabello.3
Extracto del fruto de la palma enana americana
El extracto de fruto de serenoa tiene propiedades prometedoras para el crecimiento del cabello. Está compuesto en gran parte por ácidos grasos y también contiene betacaroteno, vitamina E y fitoesteroles. Los ácidos grasos que contiene parecen tener un efecto antiandrogénico.
Inhiben la unión de la DHT a los receptores androgénicos. También pueden inhibir la enzima DHT y estimular otra enzima que descompone la DHT. La DHT es un andrógeno y un derivado de la testosterona. Desempeña un papel importante en la caída del cabello masculina relacionada con la edad. Pero también afecta a las mujeres. También se denomina alopecia androgenética, es decir, caída del cabello causada por andrógenos.
En una revisión sistemática que incluyó 7 estudios con sujetos con pérdida de cabello, 100 - 320 mg diarios de extracto de palma enana americana mejoraron la calidad del cabello en un 60 %, aumentaron el número de cabellos en un 27 %, incrementaron la densidad capilar en el 83,3 % de los sujetos y ralentizaron la progresión en el 52 %.4
Metionina
Metionina es un aminoácido esencial que contiene azufre y se encuentra principalmente en la carne, los huevos y los frutos secos. El azufre es necesario para la producción de queratina.5
La metionina también inhibe la tirosinasa, una enzima que favorece el encanecimiento del cabello.
Cisteína
La cisteína también es un aminoácido. La queratina es muy rica en cisteína. La cisteína es necesaria para los llamados puentes disulfuro de la queratina.6 Los puentes disulfuro son enlaces en la queratina que dan a la proteína su forma y estructura.
La cisteína también tiene un efecto antioxidante, por lo que puede contrarrestar el estrés oxidativo, que favorece la caída del cabello.
Zinc
Zinc es muy importante para la salud y la regeneración de los folículos pilosos. El zinc también es necesario para la producción de hormonas tiroideas. Una carencia puede causar hipotiroidismo, que a su vez está asociado a la caída del cabello.7
El zinc también tiene un efecto antioxidante.
Los estudios han demostrado que una carencia de zinc puede provocar la caída del cabello.8 A su vez, la suplementación con zinc puede remediar la caída del cabello causada por la carencia de zinc.9
Selenio
Selenio es un nutriente esencial que, por desgracia, se descuida fácilmente en nuestro país. Esto se debe a que el suelo de Alemania es pobre en selenio, lo que significa que nuestros alimentos también contienen muy poco selenio.
El selenio contribuye al ciclo normal del folículo piloso.10 El selenio es también un importante antioxidante que puede proteger contra el estrés oxidativo causado por la radiación UV.
Por tanto, no es sorprendente que una carencia de selenio pueda provocar la caída del cabello. Sin embargo, es importante mencionar que un exceso de selenio también puede provocar la caída del cabello. Por tanto, la dosis adecuada es crucial.11
Cobre
Cobre es importante para la formación de melanina. Esto se debe a que la enzima tirosinasa, que forma la melanina, contiene cobre.
Las melaninas son pigmentos que se presentan en distintos colores y determinan el color del pelo.
Por tanto, una carencia de cobre puede provocar el encanecimiento prematuro del cabello.12 Sin embargo, el encanecimiento prematuro no siempre se debe a una carencia de cobre. Otras carencias, como las de hierro, zinc y vitamina B2, también pueden hacer que el pelo se vuelva gris.13
Vitamina B
Vitaminas B tienen muchas funciones importantes para la salud del cabello. Por ejemplo, intervienen en la división celular, el metabolismo energético y la síntesis de aminoácidos.
La vitamina B2, la vitamina B6 y la biotina son especialmente importantes para el cabello.
La vitamina B2 puede favorecer el ciclo normal de crecimiento del cabello. Una carencia de vitamina B2 puede provocar la caída del cabello.14
Biotina es necesaria para la síntesis de queratina. Una carencia de biotina provoca la caída del cabello.15
Vitamina B6 interviene en el ciclo del folículo piloso y regula la producción de sebo. Puede fortalecer el cabello y contrarrestar la inflamación del cuero cabelludo.16
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1 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24524758/
2 https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC2929555/
3 https://link.springer.com/article/10.1007/s12634-012-0295-x
4 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33313047/
5 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29480334/
6 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26212225/
7 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23960398/
8 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39165624
9 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22741940/
10 https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/mnfr.202400652
11 https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1439-0396.2005.00575.x
12 https://link.springer.com/article/10.1007/s12011-011-9223-6
13 https://athenaeumpub.com/wp-content/uploads/Adequate-Nutrition-and-Premature-Hair-Graying-A-Review-of-Literature.pdf
14 https://link.springer.com/article/10.1007/s13555-018-0278-6
15 https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5582478/
16 https://link.springer.com/article/10.1007/s13555-018-0278-6

Las setas medicinales más importantes y sus efectos
Las setas medicinales, también conocidas como hongos medicinales, son cada vez más populares. Y por una buena razón. Hace tiempo que se valoran en naturopatía por sus propiedades antioxidantes, antiinflamatorias y de refuerzo inmunitario. También tienen un efecto positivo sobre la flora intestinal. Cada vez más estudios científicos confirman estos efectos positivos para la salud.
Las setas medicinales son ricas en minerales, sobre todo potasio. También contienen β-glucanos. Se trata de fibras alimentarias que pueden reforzar el sistema inmunitario.1 También tienen un alto contenido en triterpenos, que tienen un efecto antiinflamatorio.2 Las setas vitales también aportan lovastatina. Se trata de una sustancia similar a las estatinas que puede reducir los niveles de colesterol.3
He aquí un resumen de las setas medicinales más importantes y sus efectos:
Cordyceps
Hongo oruga (Cordyceps sinensis) se valora en la medicina tradicional china principalmente por su efecto energizante. Se dice que aumenta la energía y favorece la concentración. También hay indicios de un efecto inmunoestimulante, potenciador de la testosterona y desintoxicante.4
Más información sobre el cordyceps aquí.
Reishi
Reishi (Ganoderma lucidum) es conocido como el hongo de la inmortalidad y la eterna juventud. También se dice que tiene un efecto calmante y estimulante del sueño del sueño. También se dice que el hongo reishi tiene un efecto positivo sobre el sistema cardiovascular y mejora la concentración.5
Más información sobre el hongo reishi aquí.
Seta de almendra
El hongo almendra (Agaricus blazei Murrill) está reconocido en la Medicina Tradicional China principalmente por su refuerzo inmunitario inmunitario. También se le atribuye un desintoxicante efecto desintoxicante y puede reducir la tensión arterial y el azúcar en sangre.6
Más información sobre el hongo almendra aquí.
Melena de León
La melena de león (Hericium erinaceus) es conocida por sus efectos protectores de los nervios y digestivos. También hay indicios de que este hongo medicinal puede ayudar con la depresión y la ansiedad y contra el daño hepático causado por el abuso del alcohol por abuso de alcohol.7
Más información sobre la Melena de León aquí.
Chaga
El Chaga (Inonotus obliquus) tiene un efecto positivo sobre la salud de la piel. Se dice que tiene un efecto tanto calmante como estimulante. También hay indicios de un efecto antivírico y antibacteriano.8
Shiitake
El shiitake (Lentinula edodes) no sólo es una seta medicinal, sino también una seta comestible muy popular. En la medicina tradicional china, el shiitake se valora especialmente por su efecto positivo sobre el sistema cardiovascular. Se dice que puede reducir los niveles de lípidos en sangre, el azúcar en sangre y la tensión arterial, y mejorar los niveles de colesterol.9
Maitake
El maitake (Grifola frondosa) es especialmente apreciado por su efecto sobre el metabolismo. Se dice que puede favorecer la salud del hígado. El hígado es un órgano metabólico central y un hígado sano es esencial para el buen funcionamiento del metabolismo.10
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1 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8308413/
2 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30806265/
3 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37604902/
4 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3909570/
5 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22593926/
6 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28103773/
7 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24266378/
8 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8240111/
9 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20491636/
10 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11207456/

Melena de León: el hongo vital para el intestino y los nervios
La Melena de León (Hericium erinaceus) es una seta medicinal con aspecto de melena de león.
De ahí su nombre. Sin embargo, también se conoce como seta cabeza de mono o barba de erizo.
Coloniza la madera muerta de robles, hayas y abetos, y es originaria de Asia oriental, Norteamérica y el norte de Europa.
La Melena de León es conocida como un hongo para los intestinos y los nervios. En medicina tradicional (MTC), se utiliza sobre todo para las afecciones gastrointestinales.
Pero la melena de león también es muy popular como seta comestible. Su sabor recuerda al de la langosta, con aromas similares a los de los cítricos y el coco.
Ingredientes de la melena de león
La melena de león contiene valiosos ingredientes responsables de sus efectos positivos:
β-glucanos: polisacáridos con efecto inmunomodulador.
Ergotioneína - puede ligar metales pesados
Lovastatina - agente natural reductor del colesterol
Triterpenos
Derivados del orcinol
Hay muchos estudios sobre la melena de león. Actualmente se están investigando los siguientes efectos:
Protección y regeneración nerviosa
La melena de león puede estimular el factor de crecimiento nervioso NGF.1 El hongo también puede favorecer la mielinización de las células nerviosas en cultivo celular.2 La mielina es una capa protectora aislante que rodea las células nerviosas. Una vez dañada, es muy difícil reconstruirla.
Por ello, la melena de león es interesante para las enfermedades neurodegenerativas. Los estudios iniciales también muestran que la Melena de León podría ayudar con la depresión, la ansiedad y los trastornos del sueño.3
Defensa inmunitaria
La Melena de León parece otras setas medicinalestener un efecto inmunomodulador. Esto se debe a los β-glucanos que contiene. En cultivo celular, la melena de león puede activar las células asesinas naturales (células NK).4
Reducción del colesterol
La melena de león contiene lovastatina, que es un agente natural reductor del colesterol (estatina).5 La lovastatina puede inhibir la HMG-CoA reductasa in vitro, reduciendo así la síntesis de colesterol.6
Salud gastrointestinal
La Melena de León resulta muy prometedora en la enfermedad inflamatoria intestinal. En animales, se ha demostrado que la melena de león favorece el crecimiento de bacterias intestinales beneficiosas.7
Además, la melena de león parece Helicobacter pylori parece ser capaz de inhibir el Helicobacter pylori.8 Una infección por Helicobacter pylori puede causar inflamación del revestimiento del estómago y molestias gastrointestinales.
Comprar Melena de León
Existen grandes diferencias en la calidad de los hongos medicinales y siempre debes buscar productos de buena calidad. Esto se debe a que hay muchos productos falsos en el mercado que no contienen el hongo medicinal en absoluto, o sólo en cantidades muy pequeñas.9
Por supuesto, las setas medicinales de alta calidad también son algo más caras que los productos aleatorios de Amazon. Así que busca una buena relación calidad-precio y transparencia en la lista de ingredientes y origen.
Viktilabs Löwenmähne se centra en la máxima calidad: el hongo medicinal ha sido probado en laboratorio, no contiene aditivos innecesarios y ha sido desarrollado en Alemania. El preparado también contiene vitamina C, que puede mejorar la biodisponibilidad.
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1 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27809277/2 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12675022/ 3 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20834180/ 4 https://www.nature.com/articles/aps2007113 5 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3852124/ 6 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24959591/ 7 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5689651/ 8 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26364939/ 9 https://www.nature.com/articles/s41598-017-06336-3

Creatina: ¿Mejor regeneración, más fuerza, rendimiento y energía?
La creatina sirve como almacén de energía para los músculos. Es necesaria para la regeneración energética de los músculos.
La creatina se utiliza principalmente durante esfuerzos físicos intensos de corta duración y en el entrenamiento de fuerza. Sin embargo, los no deportistas también pueden beneficiarse de tomar creatina.
En este artículo descubrirás qué hace la creatina en el organismo y qué efectos tiene.
La creatina en los alimentos
La creatina se encuentra principalmente en los alimentos de origen animal. Los alimentos de origen vegetal sólo contienen cantidades muy pequeñas de creatina.
El cuerpo también puede producir creatina por sí mismo de forma limitada. Para ello necesita los aminoácidos arginina, glicina y metionina.
Se calcula que las necesidades diarias de creatina son de 1-3 g. Aproximadamente la mitad se ingiere con la comida, el resto lo produce el organismo.
Los atletas de competición tienen unas necesidades de creatina mayores, de hasta 10 g al día. Algunas enfermedades también pueden aumentar las necesidades de creatina.
Los siguientes alimentos son especialmente ricos en creatina:1
Arenque: 650 - 1.000 mg/100 g
Carne de cerdo: 500 mg/100 g
Carne de vacuno: 450 mg/100 g
Salmón: 450 mg/100 g
Atún: 400 mg/100 g
Bacalao: 300 mg/100 g
Solla: 200 mg/100 g
Leche: 10 mg/100 g
¿Qué hace la creatina en el organismo?
La creatina restaura la energía utilizada en las células. Para comprender exactamente lo que hace la creatina, tenemos que hacer un pequeño viaje a la bioquímica. Pero no es demasiado complicado.
La moneda energética de las células es el ATP. ATP significa adenosinatrifosfato y contiene tres grupos fosfato. La energía se libera separando un grupo fosfato del ATP. Esto produce ADP. ADP significa adenosinadifosfato, que sólo contiene dos grupos fosfato.
Aquí es donde entra en juego la creatina: puede regenerar ATP muy rápidamente. Proporciona un grupo fosfato necesario para volver a transformar el ADP en ATP.
Efectos probados de la creatina
La creatina es una de las sustancias mejor estudiadas y hay muchos estudios sobre la creatina. La Autoridad Europea de Seguridad Alimentaria decide sobre qué efectos hay suficientes datos significativos. Estos efectos están reconocidos oficialmente y se consideran probados.
La Autoridad Europea de Seguridad Alimentaria confirma los siguientes efectos de la creatina en su Reglamento sobre Declaraciones de Propiedades Saludables:23
La ingesta diaria de 3 g de creatina aumenta la rendimiento físico durante el entrenamiento de fuerza a alta velocidad en el marco de una actividad física intensiva de corta duración.
La ingesta diaria de 3 g de creatina puede potenciar el efecto de El entrenamiento de fuerza sobre la fuerza muscular de los adultos mayores de 55 años.
Es importante señalar que estos efectos sólo se han demostrado con una dosis diaria de 3 g o más.
Efectos de la creatina que se están investigando actualmente
Existen muchas otras aplicaciones potenciales de la creatina. Sin embargo, todavía se están investigando científicamente y aún no se han demostrado claramente.
La creatina y la regeneración muscular
Durante el entrenamiento intensivo de fuerza, se producen desgarros microscópicos en los músculos. Durante la regeneración, estos desgarros se curan y los músculos se fortalecen. Los estudios sugieren que la creatina podría acelerar la regeneración tras el entrenamiento.45
Influencia de la creatina en el rendimiento mental
El cerebro consume grandes cantidades de ATP durante las tareas que requieren mucha concentración. Por tanto, es lógico que la creatina pueda mejorar la capacidad de concentración.
La creatina parece ser capaz de mejorar el rendimiento mental, sobre todo en situaciones de estrés, cuando hay falta de sueño y en combinación con el deporte.67
Creatina para las enfermedades nerviosas progresivas
Los estudios iniciales muestran resultados prometedores con la administración de creatina en el tratamiento de la enfermedad de Huntington, la enfermedad de Parkinson y la esclerosis lateral amiotrófica (ELA), especialmente en combinación con coenzima Q10.89
Efecto de la creatina en la estabilidad ósea
Existen pruebas de que la creatina podría mejorar la estabilidad ósea. Especialmente en combinación con el entrenamiento de fuerza.10 El entrenamiento de fuerza por sí solo ya es un método eficaz para aumentar la estabilidad ósea. Los estudios aún no han podido demostrar claramente si la creatina durante el entrenamiento de fuerza aporta beneficios adicionales en términos de densidad ósea.11 En el laboratorio, sin embargo, la creatina puede estimular el crecimiento de los osteoblastos (células formadoras de hueso).12
Creatina para las enfermedades musculares
En las personas con enfermedades musculares progresivas caracterizadas por una pérdida de fuerza muscular (distrofias musculares), el contenido de creatina en los músculos es inferior al de las personas sanas. Tomar creatina puede aumentar la fuerza muscular.13
Creatina para la fibromialgia
La creatina parece ser eficaz en fibromialgia puede tener un efecto positivo.14 En un estudio, tomar creatina aumentó la fuerza muscular, alivió el dolor y mejoró la calidad de vida.15
Efecto de la creatina en la insuficiencia cardíaca
Al igual que los músculos esqueléticos, el músculo cardíaco también necesita ATP. En los pacientes con insuficiencia cardíaca, el nivel de creatina en el músculo cardíaco es demasiado bajo. Los primeros estudios muestran que la creatina podría ser útil en la insuficiencia cardiaca, sobre todo en combinación con la coenzima Q10.1617
¿Puede la creatina provocar la caída del cabello?
Circula el rumor de que tomar creatina puede provocar la caída del cabello. El origen está en un estudio realizado en hombres en los que el nivel de DHT aumentó tras tomar creatina.18 DHT significa dihidrotestosterona y es una hormona sexual masculina. La DHT puede hacer que la raíz del pelo se encoja y un nivel elevado puede favorecer la caída del pelo.
Sin embargo, el estudio tenía muchos puntos débiles y los resultados no pudieron reproducirse en otros estudios. No existen pruebas de que la creatina pueda provocar realmente la caída del cabello.
¿Qué forma de creatina se recomienda?
Hay varios compuestos de creatina, como el quelato magnésico de creatina, el piruvato de creatina, el citrato de creatina, el éster etílico de creatina, el nitrato de creatina, el clorhidrato de creatina y el monohidrato de creatina.
El clorhidrato de creatina y el monohidrato de creatina son las dos formas más comunes.
El monohidrato de creatina es la forma de creatina mejor estudiada. La mayoría de los estudios sobre la creatina se han realizado con esta forma. Por tanto, si quieres estar seguro de que la creatina tiene el efecto deseado, debes optar por el monohidrato de creatina.
Comprar creatina
Hay grandes diferencias en la calidad de la creatina. Por eso debes prestar atención a las características de calidad al comprarla.
Grado de purezaIndica si se trata de creatina pura o si contiene otros ingredientes.
Factor de mallaIndica lo finamente molido que está el polvo. Esto influye en la absorción de la creatina. Cuanto mayor sea el factor de malla, mejor se absorberá.
AditivosDebe estar libre de aditivos innecesarios, como colorantes, conservantes, edulcorantes y antiaglomerantes.
Libre de sustancias nocivasDebe someterse a pruebas de detección de sustancias nocivas para descartar la contaminación.
En monohidrato de creatina de Viktilabs es ultrapura (99,9 %), tiene el factor de malla más alto posible (200) y está analizada para detectar sustancias nocivas y libre de aditivos. Además, es vegana y no contiene ingredientes de origen animal, y se presenta en envases reciclables.
1 https://www.researchgate.net/figure/Creatine-Content-in-Select-Foods_tbl3_227249571
2 https://www.efsa.europa.eu/de/efsajournal/pub/4400
3 https://efsa.onlinelibrary.wiley.com/doi/pdf/10.2903/j.efsa.2011.2303
4 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8228369/
5 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19490606/
6 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17046034/
7 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16416332/
8 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25792086/
9 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19476553/
10 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16222402/
11 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5928444/
12 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16025431/
13 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21399918
14 https://acrjournals.onlinelibrary.wiley.com/doi/epdf/10.1002/acr.22020
15 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19758235/
16 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21462215/
17 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8067763/
18 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19741313/

Los mejores suplementos para las articulaciones
Las articulaciones son la conexión entre dos huesos. A lo largo de la vida, se doblan y estiran innumerables veces.
Por tanto, las articulaciones están expuestas a enormes tensiones y, con los años, el cartílago articular puede dañarse o degradarse. Esto se denomina coloquialmente desgaste articular. Como el cartílago actúa como un cojín entre los huesos, esto puede provocar fácilmente dolor articular.
Aquí puedes averiguar qué suplementos puedes utilizar para apoyar tus articulaciones.
Colágeno
Colágeno es un componente del cartílago articular y puede mejorar la resistencia de las articulaciones. A medida que envejecemos, el colágeno se descompone cada vez más, lo que favorece el dolor y otros problemas articulares.
Muchos estudios indican que tomar colágeno puede aliviar los síntomas de artrosis puede aliviarlos.1
Vitamina C
La vitamina C es necesaria para la producción de colágeno.2 De este modo, la vitamina C podría contribuir indirectamente a la salud de las articulaciones.
Glucosamina y condroitina
La glucosamina y la condroitina también son componentes importantes del cartílago articular, destinados a contrarrestar la degradación del cartílago.
En estudios, ambos fueron capaces de aliviar el dolor articular en combinación.3
Ácido hialurónico
Ácido hialurónico fija el agua y actúa como lubricante en las articulaciones. Se utiliza a menudo para tratar el dolor articular, especialmente la artrosis.4
Calcio, vitamina D3 y vitamina K2
Un cartílago sano protege los huesos. Actúa como una especie de amortiguador. Si el cartílago está dañado, los huesos se ven fácilmente atacados.
Por eso también debes pensar en tus huesos si tienes problemas articulares. Los nutrientes importantes para los huesos son el calcio, la vitamina D3 y la vitamina K2.
Calcio es el llamado mineral óseo: los huesos están formados en gran parte por calcio y les da fuerza.
La vitamina D3 favorece la absorción del calcio en el intestino. Por tanto, garantiza que el calcio esté disponible para el organismo. La carencia de vitamina D está asociada a la pérdida de masa cartilaginosa y a la artrosis.5
Vitamina K2 garantiza la canalización del calcio de la sangre a los huesos. En las personas con artrosis que tienen un nivel bajo de vitamina K, el desgaste articular progresa más rápidamente.6
MSM
Para Metilsulfonilmetano (MSM) es azufre orgánico. El azufre es un componente importante del colágeno y la condroitina.
También se dice que el MSM tiene un efecto antiinflamatorio y antioxidante. El estrés oxidativo favorece la degradación del cartílago.
Especialmente en combinación con la condroitina y la glucosamina, el MSM parece ser capaz de aliviar el dolor articular y aumentar la movilidad.78
Omega-3
Ácidos grasos omega-3 tienen un efecto antiinflamatorio, por lo que son especialmente útiles para los dolores articulares inflamatorios, como la artrosis.
También podrían ser importantes para mantener el cartílago: Los pacientes de artrosis con un buen aporte de omega-3, tienen menos pérdida de cartílago.9
Conclusión: unas articulaciones sanas están bien provistas de ciertos nutrientes
Muchos nutrientes son importantes para la formación y el mantenimiento del cartílago. Otros nutrientes, en cambio, tienen un efecto antiinflamatorio y, por tanto, pueden contrarrestar el dolor articular inflamatorio.
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1 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30368550/
2 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18505499/
3 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25589511/
4 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4281855/
5 https://www.hindawi.com/journals/ije/2015/383918/
6 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25528106/
7 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21708034/
8 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28790224/
9 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22353693/

Tratamiento de la celulitis: cómo eliminarla
La celulitis es una afección cutánea en la que se forman pequeñas abolladuras y protuberancias en la piel. También se conoce como piel de naranja.
La celulitis está causada por cambios en el tejido conjuntivo. Se produce tensión y endurecimiento en el tejido, lo que provoca la formación de los típicos hoyuelos.
La celulitis se forma principalmente en los muslos y las nalgas. Sin embargo, también puede aparecer en los pechos, brazos y cuello. La celulitis afecta sobre todo a las mujeres. Alrededor del 80-90% de las mujeres tienen celulitis en algún momento de su vida. La razón es que las fibras de colágeno del tejido conjuntivo de la piel tienen una disposición diferente en las mujeres que en los hombres, lo que favorece la celulitis.
En la medicina tradicional, la celulitis no se trata porque es un problema estético y no tiene consecuencias para la salud.
Si tienes sobrepeso, la reducción de peso a menudo puede mejorar la celulitis. La dieta y el ejercicio desempeñan aquí un papel especialmente importante. El deporte también ayuda a tensar el tejido conjuntivo, lo que puede contrarrestar la celulitis. El drenaje linfático favorece el drenaje del agua de los tejidos, lo que puede reducir el aspecto de la celulitis.
Determinados nutrientes también pueden contribuir potencialmente al tratamiento de la celulitis.
Colágeno
Colágeno es la proteína más común del tejido conjuntivo. Es una proteína estructural importante para la resistencia y elasticidad del tejido conjuntivo.
En un estudio, la ingesta de colágeno parecía ser capaz de aliviar la celulitis en las mujeres. Los estudios indican que el colágeno en combinación con ácido hialurónico y vitamina C es más eficaz.1
La vitamina C
La celulitis se asocia a un aumento del estrés oxidativo. La vitamina C es un importante antioxidante que puede eliminar los radicales libres y contrarrestar así el estrés oxidativo.
La vitamina C también es necesaria para la producción de colágeno.
Los estudios sugieren que la vitamina C, especialmente en combinación con OPC, zinc y vitamina E, podría mejorar la elasticidad e hidratación de la piel.2
Zinc
Zinc es de gran importancia para la salud de la piel. Es necesario para la división celular y, por tanto, favorece la regeneración de la piel y del tejido conjuntivo.3
El zinc también tiene un efecto antioxidante, por lo que ayuda a contrarrestar el estrés oxidativo asociado a la celulitis.
OPC
Proantocianidinas oligoméricas (OPC) se extraen de las semillas de la uva. Las OPC tienen un efecto antioxidante y antiinflamatorio.
En animales, se ha demostrado que las OPC refuerzan los compuestos de colágeno, lo que podría tensar el tejido conjuntivo y aumentar la hidratación de la piel.4
Conclusión: No deben faltar ciertos nutrientes para la celulitis
Como la celulitis está asociada al estrés oxidativo, un buen aporte de antioxidantes tiene sentido para la celulitis. Hay pruebas prometedoras de que el colágeno es eficaz contra la celulitis, especialmente en combinación con la vitamina C.
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1 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30681787/
2 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5579659/
3 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16029676/
4 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12635161/




