CBD Öl - Droge oder Wundermittel?

Es gibt immer noch Menschen, die schauen sich verstohlen um, wenn sie den Begriff CBD Öl hören. Dabei hat der Extrakt aus der Hanfpflanze überhaupt nichts Verruchtes an sich. Wir erklären in diesem Artikel fachlich fundiert, welche gesundheitlichen Benefits dieses Nahrungsergänzungsmittel für deinen Körper hat.

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Was ist CBD Öl?

Cannabidiol (CBD) wird aus der weiblichen Pflanze Cannabis sativa L. gewonnen und soll antientzündliche, sowie krampf- und angstlösende Eigenschaften besitzen. Diese Hanfsorte darf in der EU einen CBD-Gehalt von maximal fünf Prozent haben. CBD wirkt nicht psychoaktiv, es kann jedoch Veränderungen im Körper hervorrufen, und ist deshalb nach wie vor Gegenstand medizinischer Untersuchungen.

Die andere, natürlich vorkommende Substanz ist das psychoaktive Tetrahydrocannabinol (THC). Dessen Anteil darf in EU-zertifizierten CBD-Produkten 0,2 Prozent nicht übersteigen. Allerdings gibt es in Europa keine einheitlichen, verbindlichen Grenzwerte, sondern nur Richtlinien. Tetrahydrocannabinol ist auch der Stoff, der bis heute viele reizt. Weil er sich unter Hitze auflöst, raucht man ihn, um einen bewusstseinsverändernden Rausch - ein "High" - zu erfahren.


Ist CBD nicht illegal?

Nein. Als Einzelsubstanz ist Cannabidiol in Deutschland legal.[1] Weil es sich nicht um einen Suchtstoff handelt, fällt CBD nicht unter das Betäubungsmittelgesetz. Auch die World Health Organization (WHO) stufte CBD 2018 in einem Critical Review Report als unbedenklich ein.[2]

Wie das Gesetz über den Verkehr mit Betäubungsmitteln (Betäubungsmittelgesetz - BtMG)  festlegt, sind Hanfprodukte dann legal, wenn sie verschiedene rechtliche Kriterien erfüllen. Darunter fällt zum Beispiel, dass sie entweder aus Ländern der Europäischen Union stammen, die zertifiziertes Saatgut - sogenannten Nutzhanf - benutzen oder einen THC-Gehalt unter 0,2 Prozent aufweisen.[3]

 

Wie wirkt CBD Öl?

Die verschiedenen Cannabinoide der Pflanze Cannabis sativa L. - zu denen auch CBD zählt - wirken im Körper, indem sie mit den dort ansässigen Cannabinoid-Rezeptoren interagieren. Das bestätigte unter anderem eine Studie, die in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Biological Psychiatry veröffentlicht wurde.[4]

Die Substanzen beeinflussen unser Endocannabinoid-System (ECS), ein Teil unseres Nervensystems, indem sie an spezielle Rezeptoren binden. Weil das ECS bei vielen verschiedenen Körperfunktionen eine Rolle spielt, beeinflussen die Cannabinoide unter anderem die Verdauung, unser Schmerzempfinden, die Muskulatur, unsere Emotionen oder das Immunsystem.

Man geht davon aus, dass Cannabidiol die Gesundheit eines Menschen auf vielfältige Weise beeinflussen könnte. Verschiedene Anwendungen werden wissenschaftlich untersucht, deren Ergebnisse fortlaufend im Fachmagazin Cannabis and Cannabinoid Research veröffentlicht werden.[5]

Dazu gehören auch der Einfluss der Substanz auf Erkrankungen wie zum Beispiel Posttraumatische Belastungsstörungen (PTSD), chronische Schmerzen, Multiple Sklerose (MS) oder Parkinson-Krankheit.[6]

Werfen wir einen Blick darauf, was die Wissenschaft zu CBD und seine möglichen medizinischen Wirkungen zu sagen hat.

 

Und was bewirkt CBD Öl?

Cannabidiol könnte die Gesundheit einer Person auf verschiedene Weise positiv beeinflussen. Folgende Anwendungen von CBD-Öl werden momentan wissenschaftlich untersucht:

  • Arthritis oder Gelenkschmerzen
  • Multiple Sklerose (MS)
  • Angstzustände und Depressionen
  • Migräne
  • Clusterkopfschmerzen und andere Kopfschmerzen
  • Chronische Schmerzen
  • Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD)
  • Übelkeit
  • Alzheimer-Krankheit
  • Krebs
  • Allergien oder Asthma
  • Epilepsie und andere Anfallsleiden
  • Lungenerkrankungen
  • Parkinson-Krankheit
  • Schlafstörungen

Wie aber hilft CBD? Wir stellen dir hier eine Reihe an Studien und Forschungsergebnissen vor, die auf den unterstützenden Einfluss von CBD bei verschiedenen Erkrankungen hindeuten.

 

CBD könnte Angstzustände und Depressionen mildern

Psychische Erkrankungen wirken oft verheerend auf das Wohlbefinden und die Gesundheit der Betroffenen. Im WHO-Bericht Depression and Other Common Mental Disorders Global – Health Estimates steht Depression an erster Stelle der psychischen Erkrankungen, gefolgt von Angststörungen auf Platz sechs.[7]

In der Regel werden diese Erkrankungen mit Therapien und Medikamenten (Antidepressiva) behandelt, die allerdings Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, sexuelle Funktionsstörungen, Unruhe und weitere Nebenwirkungen nach sich ziehen können. Das zeigt eine Studie aus dem Jahr 2016.[8]

Hier könnte CBD-Öl ansetzen. Eine brasilianische Studie aus dem Jahr 2019, zuerst veröffentlicht im Brazilian Journal of Psychiatry, zeigte vielversprechendes: Eine Gruppe aus 57 Männern erhielt entweder orales CBD oder ein Placebo, bevor sie sich einem simulierten Test zum Sprechen in der Öffentlichkeit unterziehen mussten. Die Gabe einer 300-mg-Dosis CBD reduzierte die Ängste dabei am stärksten. Das Placebo, eine 150-mg-Dosis CBD und eine 600-mg-Dosis CBD hatten wenig bis keinen Effekt.[9]

Die potentielle Wirkung ist dadurch zu erklären, dass CBD auf die Rezeptoren des Gehirns für Serotonin wirkt, einem Neurotransmitter, der die Stimmung und das soziale Verhalten reguliert.


 

Könnte bei Raucherentwöhnung und Drogenentzug unterstützen

Wer von einer Sucht loskommen möchte, der wünscht sich jede Hilfe, die er bekommen kann. CBD-Öl zeigt auch in dieser Hinsicht vielversprechende Ansätze. Dazu präsentieren wir zwei Studien:

In der ersten, die im internationalen Fachmagazin Addictive Behaviors veröffentlicht wurde, zeigte sich, dass Raucher, die CBD-haltige Inhalatoren verwendeten, weniger Zigaretten als sonst rauchten und auch weniger Verlangen nach Nikotin zeigten.[10]

Die zweite Studie aus dem Jahr 2018, durchgeführt an der Icahn School of Medicine at Mount Sinai, New York, fand Hinweise darauf, dass bestimmte Cannabinoide wie z. B. Cannabidiol, Menschen mit Opioid-Suchtstörungen helfen könnten.[11]

Es ist allerdings noch weitere Forschung notwendig, um diese Wirkung von CBD zu bestätigen.

 

CBD könnte bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen helfen

CBD könnte sich jüngeren Forschungen nach als nützlich im Kampf gegen Bluthochdruck und Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems erweisen.

Laut Forschungsergebnissen, veröffentlicht im peer-reviewed Magazin JCI Insight, sank der Blutdruck bei den gesunden Probanden nach Gabe von 600 mg CBD-Öl im Vergleich zur Kontrollgruppe. Auch bei anschließenden Stresstests wurde bei ihnen nur ein geringer Anstieg des Blutdrucks verzeichnet.[12]

Die Forscher gehen davon aus, dass die Stress- und Angstreduzierenden Eigenschaften von Cannabidiol für seine potentiell blutdrucksenkenden Fähigkeiten verantwortlich sein könnten.

Allerdings gibt es auch gegenteilige Aussagen. Ein Artikel im Ärzteblatt weist zum Beispiel auf widersprüchliche Ergebnisse hin, wenn es um das mögliche Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Cannabis-Konsum geht.[13]

 

CBD könnte neuroprotektive Eigenschaften besitzen

Laut Wikipedia ist Neuroprotektion “der Versuch, Nervenzellen und Nervenfasern durch pharmakologische oder molekularbiologische Methoden vor dem Absterben zu bewahren”.[14]

Weil CBD auf das Endocannabinoid-System und andere Signalsysteme des Gehirns einwirkt, könnte es laut Forschern Vorteile für Menschen bieten, die an neurologischen Erkrankungen leiden.

Tatsächlich ist eine der am meisten untersuchten Anwendungen von CBD die Behandlung von neurologischen Erkrankungen wie Epilepsie und Multiple Sklerose. Obwohl die Forschung in diesem Bereich noch relativ neu ist, legen mehrere Studien vielversprechende Ergebnisse nahe. Das zeigt beispielsweise eine Studie, deren Ergebnisse im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurden.[15]


 

CBD lindert möglicherweise krebsbedingte Symptome

Eine Krebserkrankung bringt viel Leid - körperlich wie seelisch - mit sich. CBD könnte zumindest bei der Behandlung der Symptome eine unterstützende Wirkung zeigen.[16]

So haben Forscher in einer Untersuchung aus dem Jahr 2010 herausgefunden, dass eine Kombination aus CBD und THC, verabreicht über ein Mundspray, die typischen Symptome einer Chemotherapie wie Erbrechen und Übelkeit zu reduzieren schien.[17]

Auch im Einsatz gegen krebsbedingte Schmerzen zeigte die Gabe von THC und CBD vielversprechende Ansätze, wie eine randomisierte Doppelblindstudie, veröffentlicht im Journal of Pain and Symptom Management zeigte.[18]  Es ist allerdings nicht gut untersucht, wie sich CBD allein auf die Symptome auswirkt.

 

CBD lindert möglicherweise Schmerzen

Aber auch gegen nicht-krebsbedingte Schmerzen könnte CBD Wirkung zeigen. Es ist zwar kein Analgetikum oder hebt die Schmerzschwelle an, allerdings gibt es Hinweise, dass es auftretende Schmerzen erträglicher machen könnte, wie auch im Ärzteblatt unter Bezugnahme auf einen Forschungsbericht der Syracuse University in den USA erläutert wird.[19]


 

CBD Öl - Wie einnehmen?

Um es vorweg zu sagen: Cannabidiol wird in der Regel nicht geraucht. Ein weiterer Unterschied zu seinem bewusstseinsverändernden Verwandten.

Allerdings gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, wie du CBD-Öl einnehmen kannst. Dazu gehört das Sprühen unter die Zunge, das Einnehmen von Kapseln, das Einmassieren in die Haut oder das Untermischen in Speisen und Getränke.

Die genaue Dosis hängt unter anderem von deinem Körpergewicht, der Konzentration des Öls und dem Grund für die Verwendung ab.

Achte auch auf alle Fälle darauf, dass es sich um hochwertiges CBD Öl handelt, das den Qualitätsanforderungen entspricht. Der Körper sollte im Idealfall langsam daran gewöhnt werden, indem man bei der Dosierung vorsichtig vorgeht und sich am Anfang zum Beispiel einen Tropfen unter die Zunge aufträgt.


Gibt es irgendwelche Nebenwirkungen?

Im Allgemeinen gilt Cannabidiol als gut verträglich und sicher. Allerdings kann es vereinzelt bei manchen Menschen zum Auftreten von Nebenwirkungen kommen. Dazu können z. B. Müdigkeit, Durchfall oder Veränderungen des Appetits gehören. Auch sind Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten möglich, zum Beispiel mit Herzmedikamenten.[20]

Verwendest du Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel, die mit einer "Grapefruit-Warnung" versehen sind, solltest du vorsichtig sein. Denn sowohl Grapefruit als auch CBD stören die Funktion von Cytochromen P450 (CYPs), einer Gruppe von Enzymen, die für den Arzneimittelstoffwechsel wichtig sind. Das zeigte eine Tierstudie aus dem Jahr 2017, veröffentlicht im Fachmagazin Cannabis and Cannabinoid Research.[21]

 

CBD Öl – gut verträglich und vielversprechend

CBD Öl ist in Deutschland legal, wenn es bestimmte Voraussetzungen erfüllt. Es ist schon seit Jahren Gegenstand verschiedenster Forschungen und zeigt vielversprechende Ansätze im Kampf gegen verschiedene Erkrankungen, wie z. B. Schmerzen, Angstzuständen oder neurologischen Störungen. Allerdings ist noch weitere Forschungsarbeit nötig, um diese Ansätze sicher zu bestätigen.

Deshalb ist es auch vorstellbar, dass zukünftig neue therapeutische Anwendungen für CBD Öl gefunden werden.

Beim Kauf von CBD Öl sollte man auf qualitativ hochwertige Produkte setzen.

 

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[1] https://www.bfarm.de/DE/Bundesopiumstelle/_FAQ/Cannabis/faq-liste.html?cms_fid=566334

[2] https://www.who.int/medicines/access/controlled-substances/CannabidiolCriticalReview.pdf

[3] https://www.gesetze-im-internet.de/btmg_1981/anlage_i.html#paddingLR12

[4] https://www.biologicalpsychiatryjournal.com/article/S0006-3223(15)00869-0/fulltext

[5] https://home.liebertpub.com/publications/cannabis-and-cannabinoid-research/633/overview

[6] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6043845/

[7] http://apps.who.int/iris/bitstream/handle/10665/254610/WHO-MSD-MER-2017.2-eng.pdf;jsessionid=50F92F17E85DC0D0D6836071616CC65A?sequence=1

[8] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4970636/

[9] https://www.bjp.org.br/details/704/en-US

[10] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23685330/

[11] https://link.springer.com/article/10.1007/s13311-015-0373-7

[12] https://insight.jci.org/articles/view/93760

[13] https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73524/Cannabis-Widerspruechliche-Ergebnisse-bezueglich-des-Risikos-fuer-Herz-Kreislauf-Erkrankungen

[14] https://de.wikipedia.org/wiki/Neuroprotektion

[15] https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1611618

[16] https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/nebenwirkungen-der-therapie/cannabis-bei-krebs-ein-fester-platz-in-der-schmerzther.html

[17] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2997305/

[18] https://www.jpsmjournal.com/article/S0885-3924(09)00787-8/fulltext

[19] https://www.aerzteblatt.de/blog/98040/Kann-Cannabis-Schmerzen-wirklich-lindern

[20] https://www.pharmazeutische-zeitung.de/cannabis-interagiert-mit-herzmedikamenten/

[21] https://www.liebertpub.com/doi/10.1089/can.2016.0034